Episode 46: Die SCHAKO Group digitalisiert die gewerbliche Küchenlüftung
Shownotes
Die SCHAKO Group digitalisiert die gewerbliche Küchenlüftung
Alle reden über CO₂, Energieeffizienz und intelligente Gebäude. Aber in vielen gewerblichen Küchen laufen Lüftungsanlagen noch immer mit starren Luftmengen – unabhängig davon, ob gerade gekocht, gedämpft, gebraten oder nur vorbereitet wird.
In dieser Episode geht es um einen Bereich der Gebäudetechnik, der oft unterschätzt wird: die gewerbliche Küchenlüftung.
Denn eine Profiküche ist kein statischer Raum. Kochprozesse ändern sich laufend. Mal entsteht Dampf, mal Wärme, mal Feuchte, mal steht eine ganze Zone still. Trotzdem saugen viele Anlagen stundenlang klimatisierte Raumluft ab und blasen sie nach draußen – oft ohne echte Bedarfserkennung.
Genau hier setzt die digitale, bedarfsgerechte Küchenlüftung mit der REVEN Speed Control RSC an. Worum geht es in dieser Episode?
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die SCHAKO Group die gewerbliche Küchenlüftung digitalisiert und warum intelligente Lüftungsanlagen in Profiküchen künftig deutlich mehr Aufmerksamkeit verdienen.
Im Mittelpunkt steht eine gemeinsame Kompetenz aus der SCHAKO Group:
SCHNEIDER Elektronik GmbH aus Steinbach im Taunus mit Know-how aus Laborlüftung, Regelungstechnik und Gebäudeautomation
SCHAKO KG aus Kolbingen mit Kompetenz in Volumenstromregelung, Lufttechnik und druckstabiler Luftverteilung
REVEN GmbH aus Sersheim mit über 50 Jahren Erfahrung in gewerblicher Küchenlüftung, Luftreinhaltung und Abscheidetechnik
Gemeinsam entsteht daraus eine digitale Küchenlüftungsregelung, die Sensorik, Zonenregelung, Volumenstromtechnik und Praxiswissen verbindet.
Das Problem: Lüftung von gestern in Gebäuden von morgen
Viele Gebäude werden heute energieeffizient geplant. Es geht um Nachhaltigkeit, CO₂-Bilanzen, Betriebskosten und intelligente Gebäudetechnik.
Doch in gewerblichen Küchen wird oft noch immer sehr einfach gedacht:
- Luftmenge berechnen.
- Anlage einschalten.
- Stundenlang absaugen.
Das Problem dabei: Die Küche verändert sich ständig, aber die Lüftung reagiert oft nicht darauf. Wenn nur ein Teil der Küche aktiv ist, saugt eine klassische Anlage trotzdem häufig über viele Bereiche hinweg Luft ab. Dadurch geht klimatisierte Raumluft verloren, obwohl diese Luftmenge in diesem Moment gar nicht überall benötigt wird.
Das kostet Energie, Geld und belastet die CO₂-Bilanz.
Die Lösung: digitale, bedarfsgerechte Küchenlüftung
Die REVEN Speed Control RSC nutzt Sensoren in Haube oder Lüftungsdecke, um Temperatur, Feuchte und Dampfentwicklung zu erfassen. Aus diesen Signalen erkennt die Regelung, welche Küchenzonen aktiv sind und welche Bereiche gerade weniger belastet werden. Anschließend passt das System die Luftmengen bedarfsgerecht an.
Das bedeutet:
- mehr Absaugleistung dort, wo tatsächlich gekocht wird
- reduzierte Luftmengen in passiven Zonen
- bessere Abstimmung zwischen Zu- und Abluft
- weniger unnötige Energieverschwendung
- mehr Transparenz durch digitale Daten und Schnittstellen
Eine moderne Küchenlüftung saugt also nicht einfach nur Luft ab. Sie erkennt den Bedarf, bewertet ihn und regelt die Luftmengen passend zum tatsächlichen Küchenbetrieb.
Warum Sensoren der Schlüssel sind
Die neue Generation von Sensoren ist ein zentraler Baustein dieser Entwicklung. Sensoren erfassen die relevanten Veränderungen direkt dort, wo sie entstehen: in der Küchenhaube oder in der Lüftungsdecke. Sie erkennen Temperaturanstieg, Feuchte und Dampfentwicklung und liefern damit die Basis für eine automatische Luftmengenregelung.
Früher kamen Sensoren häufig aus internationalen Lieferketten. Inzwischen setzt die SCHAKO Group auf eigene Entwicklung und Produktion. Das reduziert Abhängigkeiten, stärkt die Materialversorgung und schafft mehr Know-how innerhalb der Gruppe.
Kurz gesagt: Der Sensor ist klein, aber entscheidend. Er macht aus einer starren Lüftungsanlage ein System, das den Küchenbetrieb wirklich wahrnehmen kann.
Zonenregelung statt pauschaler Abluft
Ein besonders wichtiger Punkt ist die zonenweise Regelung. Eine Großküche ist selten überall gleichzeitig aktiv. Während in einer Zone gekocht wird, steht eine andere Zone vielleicht gerade still. Deshalb reicht es nicht, eine gesamte Lüftungsanlage nur pauschal hoch- oder herunterzufahren. Intelligente Küchenlüftung denkt in Zonen.
Die Regelung erkennt, wo Bedarf entsteht, und verschiebt die Luftmengen dorthin, wo sie gebraucht werden. Dadurch wird nicht einfach weniger Luft abgesaugt, sondern die richtige Luftmenge zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitgestellt.
Technik dahinter: Sensorik, VAV und Gebäudeleittechnik
In der Episode geht es auch um die technische Seite der RSC-Steuerung. Dazu gehören unter anderem:
- kombinierte Temperatur- und Feuchtesensoren
- automatische Sollwertbildung im Automatikbetrieb
- Regelung zwischen Vmin und Vmax
- Volumenstromregler für Zu- und Abluft
- CAT6-Vernetzung
- Anbindung an Gebäudeleittechnik
- Schnittstellen wie BACnet IP, Modbus IP sowie analoge und digitale Signale
- Alarmgrenzen und dokumentierte Inbetriebnahme
Damit wird die Küchenlüftung Teil der digitalen Gebäudetechnik. Sie liefert Daten, lässt sich überwachen und kann in moderne Gebäudeautomationskonzepte eingebunden werden.
Warum das Thema für Betreiber, Planer und Investoren wichtig ist
Intelligente Küchenlüftung ist kein Luxus. Sie ist ein wichtiger Baustein für effizientere Profiküchen. Für Betreiber geht es um Energieverbrauch, Betriebskosten, Raumkomfort und zuverlässige Funktion. Für Planer geht es um bessere Konzepte, klare Zoneneinteilung, passende Luftmengen und eine saubere Abstimmung von Zu- und Abluft.
Für Investoren geht es um langfristige Betriebskosten, CO₂-Bilanzen und nachhaltigere Gebäude. Denn eine einfache Küchenlüftung kann in der Anschaffung günstiger wirken, aber im Betrieb über viele Jahre unnötig Energie verschwenden.
Zentrale Gedanken aus der Episode
Eine gewerbliche Küche ist ein dynamischer Produktionsraum und sollte nicht mit starren Luftmengen betrieben werden. Klimatisierte Luft ist zu wertvoll, um sie ohne Bedarf stundenlang nach draußen zu blasen. Sensorik macht sichtbar, wo tatsächlich gekocht, gedämpft oder gebraten wird. Zonenregelung sorgt dafür, dass Luftmengen dort bereitstehen, wo sie gebraucht werden. Volumenstromregelung und Druckstabilität sind entscheidend, damit eine bedarfsgerechte Küchenlüftung auch in der Praxis funktioniert. Die Digitalisierung der Küchenlüftung entsteht nicht durch ein einzelnes Bauteil, sondern durch das Zusammenspiel von Sensoren, Regelung, Volumenstromtechnik, Gebäudeleittechnik und Küchenlüftungserfahrung.
Erwähnte Unternehmen und Kompetenzen
SCHAKO Group Unternehmensgruppe mit Kompetenz in Lüftungs- und Klimatechnik.
SCHNEIDER Elektronik GmbH Regelungstechnik, Laborlüftung, Gebäudeautomation und intelligente Steuerungssysteme.
SCHAKO KG Volumenstromregler, Luftverteilung und lufttechnische Komponenten für Gebäude.
REVEN GmbH Gewerbliche Küchenlüftung, Luftreinhaltung, Abscheidetechnik und REVEN Speed Control RSC.
Weiterführende Links
Digitales RSC Planungshandbuch: https://www.reven.de/wp-content/uploads/2019/06/RSC-Steuerung_German.pdf
RECOMAX online App zur Luftmengenberechnung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: https://recomax.reven.de/
REVEN Blogartikel zur digitalen, bedarfsgerechten Küchenlüftung mit RSC: https://www.reven.de/2026/06/02/digitale-bedarfsgerechte-kuechenlueftung-mit-rsc/
REVEN Blogartikel zu intelligenten Lüftungsanlagen: https://www.reven.de/2021/11/04/intelligente-lueftungsanlagen/
REVEN Blogartikel über Energieverschwendung in gewerblichen Küchen: https://www.reven.de/2024/07/22/energieverschwendung-in-gewerblichen-kuechen/
REVEN Blogartikel zum zonenweisen Abzug in Großküchen: https://www.reven.de/2022/05/09/zonenweiser-abzug-in-grosskuechen/
Weitere Informationen zur REVEN Speed Control RSC: https://reven.link/rsc
SCHNEIDER Elektronik GmbH: https://www.schneider-elektronik.de
REVEN GmbH: https://www.reven.de
Videos und Expertentalks
Webinar zu intelligenten Lüftungsanlagen in gewerblichen Küchen: https://youtu.be/-idxMRCi-Hs
Expertentalk zur bedarfsgerechten Steuerung von Lüftungsanlagen in Großküchen: https://youtu.be/34ZcMYyxffs
Für wen ist diese Episode interessant?
Diese Episode richtet sich an:
- TGA-Planer
- Küchenplaner
- Betreiber gewerblicher Küchen
- Investoren
- Facility Manager
- Energieberater
- Lüftungsbauer
- Fachplaner für Gebäudeautomation
- Entscheider in Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Foodservice
Kurz gesagt: für alle, die verstehen wollen, warum gewerbliche Küchenlüftung ein wichtiger Hebel für Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und moderne Gebäudetechnik ist.
Fazit
Die SCHAKO Group digitalisiert die gewerbliche Küchenlüftung. Das bedeutet nicht einfach nur mehr Elektronik in der Haube. Es bedeutet, dass Küchenlüftung den realen Betrieb erkennt, Daten nutzt, Luftmengen bedarfsgerecht regelt und dadurch effizienter arbeitet. Eine moderne Profiküche braucht nicht einfach mehr Abluft. Sie braucht mehr Intelligenz.
Hier die Kontaktdaten für ein Feedback an Sven:
Sven LinkedIn Profil: linkedin.com/in/svenrentschler/
Sven Email: marketing@reven.de
Unseren monatlichen Newsletter zur Lüftungstechnik und Luftreinhaltung findet Ihr hier: https://reven.link/newsletter
Transkript anzeigen
Willkommen zur Luftpost von Sven Rentschler. In diesem Podcast geht es um gesunde Luft,
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moderne Lüftungstechnik und intelligente Lösungen für Industrie, Gewerbe und Küchen.
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Diese Folge ist Teil unserer KI-unterstützten Wissensreihe. Dafür bündeln wir Inhalte aus
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zahlreichen Blogartikeln, Videos und Projekten von REVEN und bereiten sie strukturiert und
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verständlich für euch auf. In den nächsten Minuten führt euch eine ruhige Erzählerstimme
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durch dieses Thema und fasst unser gesammeltes Wissen kompakt zusammen. Viel Spaß bei dieser
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Luftpost-Episode. Willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts rund um Lüftungstechnik,
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Luftreinhaltung, Küchenlüftung, Energieeffizienz und all die Themen, über die viel zu selten
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gesprochen wird, obwohl sie in der Praxis jeden Tag enorme Auswirkungen haben. Heute geht es um
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ein Thema, das auf den ersten Blick technisch klingt, auf den zweiten Blick aber sehr viel
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mit Geld, Energie, CO2, Planungskultur und gesundem Menschenverstand zu tun hat. Es geht um die
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Digitalisierung der gewerblichen Küchenlüftung. Oder noch konkreter gesagt, es geht darum,
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warum die Charco Group mit der Kombination aus Schneider Elektronik, Charco und REVEN
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eine Lösung entwickelt hat, die gewerbliche Küchenlüftung endlich intelligenter macht.
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Denn seien wir ehrlich, wir reden heute überall über smarte Gebäude, über Nachhaltigkeit,
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über CO2-Fußabdrücke, über ESG, über Energieeffizienz, über Wärmerückgewinnung,
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über Gebäudebilanzierung und über Klimaziele. Gleichzeitig hängen in vielen Profiküchen immer
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noch Lüftungsanlagen, die im Grunde nach einem sehr einfachen Prinzip arbeiten. An, aus, viel
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Luft, noch mehr Luft, Hauptsache absaugen. Und genau da beginnt das Problem. Denn eine
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gewerbliche Küche ist kein gleichmäßig belasteter Raum. Sie ist kein Büro, in dem ein paar Menschen
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sitzen und ungefähr gleichmäßig Luft verbrauchen. Eine gewerbliche Küche ist ein dynamischer,
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heißer, feuchter, manchmal chaotischer und ständig wechselnder Produktionsraum. In einer
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Küche wird gekocht, gebraten, gedämpft, gegrillt, gespült, vorbereitet, pausiert, gereinigt und
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wieder angefahren. Mal läuft ein Gerät, mal laufen zehn Geräte. Mal entsteht Dampf an einer Stelle,
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mal Fettnebel an einer anderen Stelle und mal passiert in einem ganzen Bereich minutenlang
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fast gar nichts. Und trotzdem werden solche Küchen sehr oft so behandelt, als wäre überall
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immer gleich viel los. Die Lüftung wird geplant, die Luftmenge wird berechnet, vielleicht wird noch
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ein Gleichzeitigkeitsfaktor angesetzt, dann wird die Abluftmenge über die Haube oder die
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Lüftungsdecke verteilt und danach läuft die Anlage. Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr. Auch
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dann, wenn nicht überall gekocht wird. Auch dann, wenn nur ein Teil der Küche aktiv ist. Auch dann,
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wenn klimatisierte Raumluft eigentlich viel zu schade ist, um sie ohne Not nach draußen zu blasen.
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Und genau deshalb müssen wir über intelligente Küchenlüftung sprechen. Denn moderne gewerbliche
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Küchenlüftung darf nicht einfach nur absaugen. Sie muss erkennen, wo wirklich gekocht wird. Sie
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muss verstehen, wann Temperatur, Feuchte und Dampf entstehen. Sie muss unterscheiden,
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welche Zonen aktiv sind und welche Zonen gerade weniger belastet werden. Und sie muss die Luftmengen
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so regeln, dass genau dort mehr Absaugleistung bereitsteht, wo sie gebraucht wird, während sie
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an anderer Stelle reduziert. Das klingt eigentlich selbstverständlich. Ist es aber in der Praxis noch
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lange nicht. Und genau darum geht es in dieser Folge. Der Widerspruch. Effiziente Gebäude,
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aber primitive Küchenlüftung. Fangen wir mit einem Gedanken an,
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der vielleicht etwas unbequem ist. Viele moderne Gebäude werden heute mit einem enormen Aufwand
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geplant. Es geht um Dämmung, Fassaden, Heiz- und Kühllasten, Wärmepumpen, Photovoltaik,
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LED-Beleuchtung, Gebäudeleittechnik, Monitoring, Energiekennzahlen und Klimabilanzen. Jeder
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Quadratmeter wird optimiert, jede Kilowattstunde wird diskutiert und jedes technische Gewerk soll
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möglichst effizient arbeiten. Doch dann kommen wir in die gewerbliche Küche. Und plötzlich akzeptieren
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wir Systeme, die über Stunden klimatisierte Luft absaugen, ohne wirklich zu wissen, ob diese
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Luftmenge gerade gebraucht wird. Das ist, als würde man ein hochmodernes Elektroauto bauen,
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aber den Motor permanent im Leerlauf laufen lassen, nur weil man irgendwann vielleicht
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losfahren möchte. Oder als würde man ein Smart-Building planen und ausgerechnet den
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energieintensivsten Produktionsbereich mit einer Lüftung ausstatten, die kaum mehr kann als Vollgas
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und Standby. Natürlich ist Küchenlüftung sicherheitsrelevant. Natürlich muss sie zuverlässig
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funktionieren. Natürlich muss sie Wärme, Feuchte, Dampf, Gerüche und Aerosole erfassen. Und natürlich
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darf man hier nicht einfach auf gut Glück Luftmengen reduzieren, nur um Energie zu sparen.
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Aber genau deshalb braucht es keine primitive Reduktion, sondern intelligente Regelung. Nicht
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weniger Lüftung um jeden Preis, sondern die richtige Lüftung zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und
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das ist ein großer Unterschied. Denn wenn eine Anlage einfach pauschal weniger Luft absaugt,
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kann sie Probleme verursachen. Wenn sie aber erkennt, wo Belastung entsteht, wenn sie Zonen
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unterscheidet, wenn sie Sensorwerte auswertet und wenn sie Volumenströme gezielt verschiebt,
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dann wird aus Lüftungstechnik echte Regelungstechnik. Dann wird aus einer starren
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Anlage ein intelligentes System. Und genau an dieser Stelle kommt die Charco-Group ins Spiel.
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Warum einzelne Unternehmen diese Aufgabe kaum allein lösen können
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Gewerbliche Küchenlüftung klingt zunächst nach Hauben, Lüftungsdecken, Abscheidern, Kanälen und
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Ventilatoren. Aber sobald man diese Systeme wirklich bedarfsgerecht und digital regeln
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will, wird die Aufgabe sehr viel komplexer. Man braucht Küchenlüftungs-Know-how, weil man
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verstehen muss, wie Kochrasen entsteht, wie sich Thermik verhält, wie sich Dampf in einer
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Haube bewegt, wie Fettpartikel erfasst werden und wie sich Luftströmungen in einer realen Küche
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verhalten. Man braucht Regelungstechnik, weil man Sensorwerte nicht einfach nur messen,
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sondern interpretieren muss. Ein Sensorwert allein ist noch keine intelligente Lüftung. Erst wenn
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das System aus Temperatur, Feuchte und Dampfentwicklung ableitet, welche Luftmenge in
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welcher Zone gebraucht wird, entsteht echte Intelligenz. Man braucht Volumenstrom-Technik,
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weil die Luft nicht nur erkannt, sondern auch bewegt und verteilt werden muss. Die
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Anlage muss Luftmengen erhöhen, reduzieren, verschieben und stabil halten können. Und sie
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muss dabei verhindern, dass Kanaldruck, Geräuschentwicklung oder Raumluftbilanz aus dem
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Ruder laufen. Man braucht Gebäudeautomation, weil moderne Anlagen nicht isoliert arbeiten.
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Sie müssen mit der Gebäudeleittechnik kommunizieren, Datenpunkte bereitstellen,
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Betriebszustände melden, Soll- und Istwerte übertragen und Störmeldungen sauber abbilden.
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Und man braucht praktische Erfahrung, weil eine Großküche kein Laborversuch ist. In
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einer Profiküche gibt es Fett, Hitze, Dampf, Reinigung, Personal, Zeitdruck, wechselnde
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Nutzung, unterschiedliche Geräte, unterschiedliche Betriebszeiten und sehr unterschiedliche Betreiber.
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Ein einzelnes Unternehmen kann eines dieser Felder sehr gut beherrschen, vielleicht auf zwei. Aber
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alles zusammen? Das ist schwierig. Und genau deshalb ist die Entwicklung innerhalb der
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Charco Group so spannend. Denn hier treffen mehrere Kompetenzen aufeinander. Schneider
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Elektronik bringt Know-how aus der hochpräzisen Laborlüftung und Regelungstechnik ein. Wer
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Laborabzüge, Raumdruck, Volumenströme, schnelle Regelkreise und sichere Lüftungsfunktionen
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beherrscht, denkt in ganz anderen technischen Kategorien als jemand, der nur eine Küchenhaube
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baut. Charco bringt Kompetenz bei Volumenstromreglern, Luftratteilung, Druckstabilität und
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luftechnischen Komponenten ein. Denn wenn eine Küchenlüftung zonenweise regeln soll, dann muss
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sie Luftmengen präzise und stabil im Zu- und Abluftsystem bewegen können. Und REVEN bringt
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die Küchenlüftungsexpertise ein, also die Erfahrung aus mehr als fünf Jahrzehnten mit
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gewerblichen Küchen, Luftreinhaltung, Abscheidetechnik, Hauben, Lüftungsdecken und realen
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Projekten. Aus dieser Kombination entsteht etwas, das ein einzelnes Unternehmen in dieser
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Form kaum aus dem Stand entwickeln könnte. Eine intelligente, digitale Küchenlüftungsregelung,
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die nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern die sich an der Praxis orientiert.
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Die neue Sensorgeneration. Klein, kompakt und entscheidend. Im Mittelpunkt steht dabei etwas,
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das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – der Sensor. Und genau das ist typisch für gute
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Technik. Die entscheidenden Bauteile sind oft nicht die größten, lautesten oder auffälligsten
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Komponenten. Manchmal sitzt die entscheidende Intelligenz in einem kleinen Bauteil, das direkt
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in der Haube oder in der Lüftungsdecke integriert ist. Der Sensor ist das Auge, das Ohr und in
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gewisser Weise auch das Nervensystem der intelligenten Küchengiftung. Er erkennt,
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ob in einer Zone Aktivität entsteht. Er erfasst Temperatur. Er erfasst Feuchte. Er erkennt
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Dampfentwicklung. Und er liefert der Regelung das Signal, das später darüber entscheidet,
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ob die Anlage in einer Zone mehr Luft absaugt, weniger Luft absaugt oder auf einem stabilen
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Grundniveau bleibt. Das klingt einfach, aber es ist technisch anspruchsvoll. Denn ein Sensor in
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einer gewerblichen Küche arbeitet nicht in einer gemütlichen Büroumgebung. Er sitzt in einer
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Umgebung, in der Hitze, Feuchtigkeit, Dampf, Fett, Reinigungsmittel und wechselnde Betriebszustände
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zum Alltag gehören. Er muss schnell reagieren, aber er darf nicht nervös werden. Er muss sensibel sein,
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aber er darf nicht bei jeder kleinen Luftbewegung falsche Signale liefern. Er muss robust sein,
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aber er muss gleichzeitig präzise bleiben. Und er muss sich in ein Gesamtsystem einfügen,
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das nicht nur misst, sondern regelt. Genau deshalb war die Entwicklung einer eigenen
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Sensorgeneration ein wichtiger Schritt. Denn bis Ende 2021 kamen die bisherigen Sensoren nach den
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vorliegenden REWEN-Informationen aus den USA. Sie mussten nach dem Import zudem noch extern
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programmiert und kalibriert werden. Das war aufwändig, abhängig von internationalen
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Lieferketten und aus Sicht der Beschaffung sowie der CO2-Bilanz nicht ideal. Mit der
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neuen Generation von Sensoren wurde dieser Weg neu gedacht. Nicht mehr einkaufen, importieren,
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extern programmieren, extern kalibrieren und dann integrieren, sondern innerhalb der Charco-Group
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entwickeln, verstehen, produzieren, absichern und weiterentwickeln. Das ist mehr als nur ein
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Lieferkettenvorteil. Das ist ein Kompetenzvorteil. Denn wer den Sensor selbst versteht, kann auch
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das System besser verstehen. Wer die Hardware, die Kalibrierung, die Regelungslogik und die
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Anwendung kennt, kann schneller verbessern, schneller reagieren und gezielter entwickeln.
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Und genau hier wird Digitalisierung greifbar. Digitalisierung bedeutet in diesem Fall nicht,
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dass man irgendwo ein hübsches Display montiert oder ein paar Datenpunkte in eine Cloud schiebt.
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Digitalisierung bedeutet, dass die Anlage ihren Zustand erkennt, Informationen verarbeitet,
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Entscheidungen ableitet und die Luftmengen automatisch anpasst.
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Wie aus Messwerten echte Regelung wird
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Ein Sensor allein spart noch keine Energie. Das ist ein wichtiger Punkt. Es reicht nicht,
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irgendwo ein kleines elektronisches Bauteil in die Haube zu setzen und danach zu behaupten,
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die Lüftung sei intelligent. Ein Sensor misst. Aber die Regelung muss handeln. Und deshalb besteht
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die eigentliche Leistung darin, aus Sensorwerten sinnvolle Regelbefehle zu erzeugen. Nehmen wir
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eine typische gewerbliche Küche. In einer Zone läuft gerade ein Kochkessel, daneben wird gebraten,
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weiter hinten steht ein Bereich still und in einer anderen Zone wird gerade gespült. Die
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thermischen und feuchten Belastungen ändern sich ständig. Wenn die Sensoren nun Temperatur- und
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Feuchteanstiege erfassen, dann entsteht daraus ein Signal. Dieses Signal zeigt dem System, hier
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passiert etwas. Die Regelung verarbeitet diese Information und leitet daraus einen Sollwert für
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die Volumenstromregelung ab. Je stärker die Belastung, desto höher der Bedarf. Je geringer
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die Belastung, desto geringer die erforderliche Luftmenge. In den technischen ESC-Unterlagen wird
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genau dieses Prinzip beschrieben. Im Automatikbetrieb leitet sich der Sollwert der
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Volumenstromregelung bedarfsgerecht aus dem Signal eines kombinierten Lufttemperatur- und
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Luftfeuchtesensors ab. Zwischen einem unteren Punkt, also v-Minimum, und einem oberen Punkt,
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also v-Maximum, wird linear skaliert. Außerhalb dieser Spanne wird der Sollwert begrenzt. Den
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Download-Link zu den Unterlagen finden Sie in den Shownotes zu dieser Episode. Anders gesagt,
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die Lüftung bekommt kein Bauchgefühl, sie bekommt eine Regelkurve. Und diese Regelkurve übersetzt
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die tatsächliche Belastung in eine konkrete Luftmenge. Das ist der entscheidende Unterschied
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zwischen einer starren Küchenlüftung und einer intelligenten Küchenlüftung. Die starre Anlage
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sagt, ich sauge, weil ich so geplant wurde. Die intelligente Anlage sagt, ich sauge dort,
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wo Bedarf entsteht, und ich passe meine Leistung an, weil die Situation sich verändert.
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Warum zonenweises Regeln so wichtig ist
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Jetzt könnte man fragen, warum regelt man nicht einfach den gesamten Ventilator hoch und runter?
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Das wäre zwar besser als gar keine Regelung, aber es würde das eigentliche Problem nur teilweise
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lösen. Denn eine Großküche ist nicht überall gleichzeitig aktiv. Wenn man nur den Gesamtventilator
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regelt, reagiert man auf den gesamten Raum, aber nicht auf die einzelnen Zonen. Die Folge kann sein,
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dass eine Zone zu wenig und eine andere zu viel Luft bekommt. Deshalb ist der zonenweise Ansatz
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so wichtig. Stellen wir uns eine lange Lüftungsdecke oder eine große Küchenhaube vor,
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die mehrere Kochbereiche überspannt. Unter dieser Haube können ganz unterschiedliche Prozesse
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stattfinden. In einem Bereich dampft es stark, in einem anderen Bereich wird nur warm gehalten,
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in einem dritten Bereich läuft gerade gar nichts. Eine bedarfsgerechte Regelung muss deshalb nicht
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nur wissen, dass irgendwo in der Küche etwas passiert. Sie muss wissen, wo es passiert.
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Genau das macht die Zonenlogik. Die Sensoren erfassen die Belastung in den jeweiligen
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Bereichen. Die Regelung erkennt aktive und passive Zonen. Dann steuert sie Klappen,
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Volumenstromregler und die zugehörigen Komponenten so, dass Luft nicht pauschal
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verteilt wird, sondern bedarfsgerecht. In aktiven Zonen steht mehr Absaugleistung
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zur Verfügung. In passiven Zonen wird die Luftmenge reduziert. Und die Gesamtanlage
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bleibt dabei stabil, weil die Regelung nicht willkürlich handelt, sondern abgestimmt.
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Das ist ein entscheidender Punkt, denn in der Praxis reicht es nicht, einfach eine Klappe
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zu schließen und eine andere zu öffnen. Wenn man Luftmengen verändert, verändert man
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Druckverhältnisse. Wenn man Druckverhältnisse verändert, beeinflusst man Geräusche,
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Strömungsgeschwindigkeiten, Erfassungssicherheit und Raumluftbilanz. Und wenn man das nicht im
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Griff hat, erzeugt man neue Probleme. Eine intelligente Küchenlüftung muss deshalb
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nicht nur erkennen, sondern auch sauber regeln. Die Rolle der Volumenstromregler und der
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druckstabilen Luftverteilung. An dieser Stelle wird deutlich,
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warum die Verbindung aus Reven, Schneider und Charco so relevant ist. Die Küchenhaube oder
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Lüftungsdecke erfasst den Kochfrasen. Die Sensoren erkennen die Belastung. Die Regelung
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interpretiert die Signale. Doch die Luftmenge muss am Ende physisch bewegt werden. Und dafür
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braucht es Volumenstromregler, Klappen, Kanäle, Druckregelung und eine saubere Abstimmung zwischen
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Zu- und Abluft. Denn wenn in einer Küche an einer Stelle mehr Abluft abgesaugt wird,
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muss an anderer Stelle die Gesamtbilanz stimmen. Die Zuluft muss nachgeführt werden. Der Kanaldruck
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darf nicht aus dem Ruder laufen. Die Anlage darf keine unnötigen Strömungsgeräusche erzeugen. Und
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die Küchenmitarbeiter dürfen keine unangenehme Zugluft bekommen. In den technischen Unterlagen
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zur ESC-Steuerung wird deshalb auch darauf hingewiesen, dass je nach Aufbau des Lüftungssystems
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die Förderleistung des Lüftungsgerätes verringert werden muss, weil sonst der Kanaldruck auf kritische
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Werte ansteigen kann. Wird der Frequenzumrichter des Lüftungsgerätes über den Kanaldruck geregelt,
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kann dieser Vorgang automatisch erfolgen. Das klingt nach einem technischen Detail, aber in Wahrheit
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ist es einer der Kernpunkte. Intelligente Küchenlüftung ist kein Sensorgimmick. Sie ist
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ein Zusammenspiel aus Sensorik, Regelung, Volumenstromtechnik und Druckstabilität. Und
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wenn dieses Zusammenspiel funktioniert, entsteht ein System, das Luftmengen nicht nur reduziert,
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sondern intelligent verschiebt. Das Problem der klassischen Planung
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Warum ist das alles so wichtig? Weil die klassische Planung gewerblicher Küchenlüftung oft von
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statischen Annahmen ausgeht. Zuerst wird ermittelt, welche Küchengeräte vorhanden sind. Dann werden
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Luftmengen berechnet. Anschließend wird häufig ein Gleichzeitigkeitsfaktor berücksichtigt,
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weil nicht alle Küchengeräte gleichzeitig mit maximaler Leistung laufen. Danach wird eine
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Abluftmenge definiert und über die Haube oder Lüftungsdecke gleichmäßig verteilt. Dieses
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Vorgehen ist technisch verständlich und normativ nachvollziehbar. Aber es hat eine Schwäche. Es
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bleibt statisch. Die Küche dagegen ist dynamisch. Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist eine rechnerische
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Annahme. Die Sensorik erkennt den realen Betrieb. Und zwischen Annahme und Realität liegt oft ein
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gewaltiger Unterschied. Wenn ein Planer eine Abluftmenge berechnet und diese Luftmenge dann
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dauerhaft gleichmäßig über alle Filterelemente verteilt, dann saugt die Anlage auch dort,
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wo gerade gar kein Kochrasen entsteht. Und sobald eine Anlage stundenlang Luft absaugt,
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die eigentlich nicht abgesaugt werden müsste, entsteht Energieverschwendung. Denn die abgesaugte
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Luft ist nicht einfach nur Luft. Sie wurde vorher erwärmt, gekühlt, befeuchtet, entfeuchtet oder
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zumindest konditioniert. Sie wurde durch ein Gebäude geführt. Sie wurde als Zuluft eingebracht.
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Sie hat Energie gekostet. Und sobald sie ungenutzt nach draußen geblasen wird,
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verliert das Gebäude Energie. In einer Großküche, in der hohe Luftwechselzahlen üblich sind,
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ist das kein kleines Detail. Das ist ein großer Hebel. Und trotzdem wird dieser Hebel in vielen
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Projekten unterschätzt. Der blinde Fleck in der Nachhaltigkeitsdebatte
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Hier liegt der eigentliche Skandal. Wir sprechen über nachhaltige Gebäude, aber wir schauen in
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der Küche oft nicht genau hin. Wir optimieren Fassaden, aber wir akzeptieren überdimensionierte
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Abluft. Wir investieren in Wärmerückgewinnung, aber wir lassen die Abluftmenge unnötig hochlaufen.
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Wir diskutieren über CO2-Fußabdrücke, aber wir verschwenden in der Profiküche
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stundenlang konditionierte Luft. Und dann wundern wir uns über Energiekosten.
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Natürlich gibt es viele Gründe, warum intelligente Küchenlüftung noch nicht
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überall Standard ist. Manchmal fehlt das Bewusstsein. Manchmal fehlt die Planungserfahrung.
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Manchmal scheut der Investor die Mehrkosten. Manchmal denkt der Betreiber erst dann über
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die Lüftung nach, wenn die Anlage schon installiert ist. Und manchmal wird Küchenlüftung
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einfach als notwendiges Nebenwerk betrachtet, nicht als aktiver Bestandteil der Energieeffizienzstrategie.
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Aber genau diese Denkweise muss sich ändern. Eine gewerbliche Küchenlüftung ist kein passiver
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Anhang des Gebäudes. Sie ist ein hochrelevantes technisches System. Sie bewegt enorme Luftmengen.
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Sie beeinflusst Energieverbrauch, Raumkomfort, Betriebskosten, Hygiene, Arbeitsbedingungen
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und CO2-Bilanz. Und sie verdient deshalb dieselbe Aufmerksamkeit wie Heizung, Kühlung,
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Beleuchtung oder Gebäudeautomation. Vielleicht sogar mehr. Denn in einer Profiküche wird nicht
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nur Raumluft ausgetauscht. Dort werden Produktionsprozesse belüftet. Und Produktionsprozesse
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ändern sich ständig. Was eine intelligente Küchenlüftung wirklich leisten muss
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Eine intelligente Küchenlüftung muss mehrere Dinge gleichzeitig leisten. Sie muss erstens
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erkennen, wo Bedarf entsteht. Dazu braucht sie Sensoren in Haube oder Lüftungsdecke,
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die Temperatur, Feuchte und Dampfentwicklung erfassen. Sie muss zweitens aus diesen Signalen
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sinnvolle Entscheidungen ableiten. Dazu braucht sie eine Regelung, die nicht einfach nur auf
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einen Grenzwert reagiert, sondern die Luftmengen bedarfsgerecht skaliert. Sie muss drittens die
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Luftmengen zonenweise anpassen. Dazu braucht sie Volumenstromregler, Klappen und eine saubere
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Abstimmung zwischen den Zonen. Sie muss viertens die Zu- und Abluft bilanzieren. Denn wer Abluft
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reduziert oder erhöht, muss auch die Zuluft sinnvoll nachführen. Sie muss fünftens mit der
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Gebäudeleittechnik kommunizieren. Denn moderne Betreiber wollen wissen, was ihre Anlage tut.
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Sie wollen Sollwerte, Istwerte, Betriebszustände, Störmeldungen und Bedarfsinformationen sehen.
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Und sie muss sechstens praxistauglich bleiben. Das bedeutet robust, wartbar, nachvollziehbar,
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dokumentiert und in der Inbetriebnahme sauber geprüft. Wenn man all diese Anforderungen
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zusammennimmt, versteht man, warum intelligente Küchenlüftung kein einfaches Zubehörprodukt ist.
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Sie ist ein System. Und genau deshalb ist die Entwicklung innerhalb einer Unternehmensgruppe
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mit unterschiedlichen Spezialkompetenzen so wertvoll. Schneiderelektronik – Regelungsknow-how
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aus der Laborlüftung Schneiderelektronik kommt aus einer Welt,
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in der Lüftungsregelung besonders anspruchsvoll ist – der Laborlüftung. In Laboren geht es um
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Sicherheit, Präzision, schnelle Regelung und zuverlässige Kommunikation zwischen Abzügen,
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Räumen und Gebäudeautomation. Luftmengen müssen geregelt, überwacht und dokumentiert werden.
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Raumzustände müssen stabil bleiben. Und Systeme müssen schnell reagieren,
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weil Lüftung dort nicht nur Komfort, sondern Sicherheit bedeutet. Dieses Know-how ist für
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die Küchenlüftung extrem wertvoll. Denn auch in der Profiküche braucht man schnelle Reaktion.
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Auch dort entstehen Belastungen plötzlich. Auch dort müssen Volumenströme geregelt werden. Auch
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dort darf die Anlage nicht träge sein. Und auch dort müssen Zu- und Abluft miteinander arbeiten.
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Der Unterschied liegt in der Anwendung. Im Labor geht es um Laborabzüge,
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Raumdrücke und Schadstofferfassung. In der Küche geht es um Kochrasen,
0:25:06 – 0:25:11
Dampf, Fett, Feuchte, Hitze und Gerüche. Aber das Regelungsdenken, die Sensorik,
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die Kommunikation und die Systemarchitektur haben eine starke technische Verwandtschaft.
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Und genau deshalb passt Schneider in diese Entwicklung.
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Charco – Volumenstrom, Luftverteilung und Gebäudeintegration
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Charco bringt eine andere Kompetenz ein, Komponenten und Systeme der Lüftungs- und
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Klimatechnik für Gebäude. Wenn eine intelligente Küchenlüftung Luftmengen verschieben soll,
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braucht sie zuverlässige lufttechnische Komponenten. Sie braucht Volumenstromregler,
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Klappen, Druckregelung, Kanalnetzverständnis und Integration in das Gesamtgebäude.
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Denn die Küche ist nicht isoliert. Sie hängt am Gebäude, sie beeinflusst die Raumluftbilanz,
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sie beeinflusst die Lüftungszentrale, sie beeinflusst Energiebedarf und Betriebskosten.
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Und sobald man bedarfsgerecht regelt, wird die gesamte Anlage beweglich.
0:26:10 – 0:26:14
Das ist gut, aber nur dann, wenn die Komponenten dafür geeignet sind. Wenn eine Zone weniger
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Abluft benötigt, muss die Luftmenge reduziert werden. Wenn eine andere Zone mehr Bedarf hat,
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muss dort mehr abgesaugt werden. Die Anlage muss dabei druckstabil bleiben, sie muss die
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Geräuschentwicklung in Griff behalten und sie muss sich in die Gebäudeautomation einbinden lassen.
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Genau hier wird die Erfahrung mit Volumenstromreglern und lufttechnischen Systemen wichtig.
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Denn intelligente Regelung entsteht nicht im Sensor allein. Sie entsteht erst,
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wenn das Signal in eine kontrollierte Luftbewegung übersetzt wird.
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REVEN – Küchenlüftung aus der Praxis
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Und dann kommt REVEN. REVEN bringt die Erfahrung aus der gewerblichen Küchenlüftung und
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Luftreinhaltung ein. Das ist entscheidend, weil Küchen ihre eigenen Gesetze haben.
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Wer nur aus der klassischen Gebäudelüftung kommt, unterschätzt oft, wie dynamisch, fettig, feucht
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und thermisch anspruchsvoll Küchenprozesse sind. In einer Küche entstehen Rasen nicht gleichmäßig,
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Thermik kann stark variieren, Geräte arbeiten mit unterschiedlichen Temperaturen, Dampf verhält
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sich anders als trockene Wärme. Fettpartikel und Aerosole stellen andere Anforderungen als reine
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Raumluft. Und Reinigung ist nicht irgendein Nebenthema, sondern Alltag. Außerdem wissen
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erfahrene Küchenlüftungsspezialisten, dass die Erfassung an der Quelle entscheidend ist.
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Es reicht nicht, irgendwo im Raum zu messen. Die Sensorik muss dort sitzen, wo die relevanten
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Veränderungen entstehen, in der Haube oder in der Lüftungsdecke. REWEN bringt also die
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Anwendungskompetenz ein. Schneider bringt die Regelungsintelligenz ein. Schackow bringt die
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luftechnische Systemkompetenz ein. Und zusammen entsteht eine Lösung, die man mit gutem Grund
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als Chaco-Grubentwicklung bezeichnen kann. Die RSC-Steuerung als digitales Nervensystem
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Man kann die RSC-Steuerung als digitales Nervensystem der Küchenlüftung beschreiben.
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Die Sensoren sind die Sinnesorgane. Die Regelung ist das Gehirn. Die Volumenstromregler und Klappen
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sind die Muskeln. Die Gebäudeleittechnik ist die Kommunikationsschnittstelle nach außen.
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Und die Haube oder Lüftungsdecke ist der Ort, an dem alles zusammenkommt. Sobald in der Küche
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etwas passiert, erfassen die Sensoren die Veränderung. Wenn Temperatur oder Feuchte
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steigen, erkennt das System den Bedarf. Die Regelung berechnet den passenden Sollwert.
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Die Volumenstromregler und Klappen passen die Luftmengen an. Die Anlage hält die
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Druckverhältnisse im Blick. Und die Gebäudeleittechnik kann relevante Daten empfangen.
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So entsteht aus einer mechanischen Absaugung ein digitales System. Und genau das ist der Punkt.
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Eine intelligente Küchenlüftung saugt nicht einfach nur Luft ab. Sie entscheidet,
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welche Luftmenge in welcher Zone sinnvoll ist. Was bedeutet bedarfsgerecht konkret?
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Der Begriff bedarfsgerecht wird oft verwendet. Aber was bedeutet er eigentlich? Bedarfsgerecht
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bedeutet nicht, dass die Lüftung möglichst wenig läuft. Bedarfsgerecht bedeutet,
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dass die Lüftung auf den tatsächlichen Prozess reagiert. Wenn gekocht wird,
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muss sie zuverlässig erfassen. Wenn stark gedämpft wird, muss sie reagieren. Wenn
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viel Wärme entsteht, muss sie die Luftmenge anheben. Wenn eine Zone nicht genutzt wird,
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muss sie nicht unnötig auf voller Leistung laufen. Wenn der Betrieb wechselt, muss die
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Anlage mitgehen. Und wenn mehrere Zonen gleichzeitig aktiv sind, muss sie die
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Luftmengen entsprechend verteilen. Damit unterscheidet sich eine intelligente Anlage
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fundamental von einer klassisch starren Lösung. Die klassische Anlage fragt nicht,
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was in der Küche passiert. Die intelligente Anlage fragt ständig. Und sie antwortet mit
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geregelten Luftmengen. Warum das auch für die Mitarbeiter wichtig ist.
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Oft wird beim Thema Küchenlüftung zuerst über Energie gesprochen. Das ist verständlich,
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denn Energie ist teuer und CO2 ist relevant. Aber wir sollten nicht vergessen, dass Küchenlüftung
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auch ein Thema der Arbeitsbedingungen ist. Menschen arbeiten in gewerblichen Küchen
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unter anspruchsvollen Bedingungen. Hitze, Dampf, Gerüche und Feuchtigkeit beeinflussen
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den Arbeitsplatz. Wenn die Lüftung schlecht erfasst, leidet der Komfort. Wenn sie zu viel
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Luft falsch einbringt oder absaugt, entstehen Zugerscheinungen. Wenn sie dauerhaft zu laut
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läuft, wird der Arbeitsplatz belastend. Eine intelligente Regelung kann hier helfen,
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weil sie die Lüftung gezielter arbeiten lässt. Mehr Absaugleistung dort, wo Belastung entsteht.
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Weniger unnötige Luftbewegung dort, wo wenig passiert. Eine bessere Balance zwischen Zu- und
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Abluft. Und weniger blinde Vollgaslüftung, die zwar viel Luft bewegt, aber nicht unbedingt
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sinnvoll arbeitet. Gute Küchenlüftung ist deshalb nicht nur Technik. Sie ist auch Arbeitsschutz,
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Komfort und Qualität im Küchenalltag. Die Sache mit den Einsparungen
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Natürlich stellt sich bei jedem intelligenten System die wirtschaftliche Frage. Was kostet
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das? Was bringt das? Wann amortisiert es sich? Und genau hier wird es interessant.
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In den REWEN-Beiträgen wird immer wieder auf erhebliche Einsparpotenziale verwiesen. Beim
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zonenweisen Abzug wird beispielsweise beschrieben, dass mit intelligenter Luftmengenregelung viel
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Energie eingespart werden kann. Und es wird sogar von Einsparpotenzialen bis zu 50 Prozent
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gesprochen. Die exakten Einsparpotenziale lassen sich auch berechnen. Hierfür stellt REWEN eine
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Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Verfügung. Den Link hierzu finden Sie in den Shownotes.
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Man muss solche Werte immer projektspezifisch betrachten. Denn jede Küche ist anders. Die
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Betriebszeiten unterscheiden sich, die Geräte unterscheiden sich, die Luftmengen unterscheiden
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sich, die Zonen unterscheiden sich, die Energiepreise unterscheiden sich und auch
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die Nutzungsmuster unterscheiden sich. Aber der grundsätzliche Zusammenhang ist eindeutig. Wenn
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eine Anlage weniger unnötige Luft bewegt, sinkt der Energiebedarf. Wenn sie weniger klimatisierte
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Luft nach draußen bläst, sinken Heiz- und Kühlverluste. Wenn sie aktive Zonen gezielter
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absaugt, arbeitet sie effizienter. Und wenn nachgeschaltete Komponenten wie Filter oder
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Wärmetauscher weniger unnötig belastet werden, können sich auch dort Vorteile ergeben. Das
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entscheidende ist, die Einsparung entsteht nicht durch Verzicht. Sie entsteht durch Intelligenz.
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Und das ist für Betreiber besonders wichtig. Denn niemand möchte eine Küche haben,
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die weniger sicher oder weniger komfortabel belüftet wird. Man möchte eine Küche,
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die besser erkennt, wann sie welche Leistung braucht. Warum trotzdem oft nicht investiert
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wird? Jetzt kommt die unbequeme Frage. Wenn das alles so logisch ist, warum wird es dann nicht
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längst überall gemacht? Die Antwort ist leider ziemlich menschlich. Erstens, viele Investoren
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betrachten Küchenlüftung als notwendige technische Pflichtposition. Sie sehen die
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Haube, die Kanäle und die Ventilatoren, aber sie sehen nicht die langfristigen Betriebskosten.
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Zweitens, viele Planer arbeiten mit bekannten Standards und bewerten Berechnungswegen. Das
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ist verständlich, weil Planungssicherheit wichtig ist. Aber es führt auch dazu,
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dass neue Regelungskonzepte nicht immer früh genug mitgedacht werden. Drittens,
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viele Betreiber sehen die eigentlichen Energiekosten erst später. In der Investitionsphase
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entscheidet jemand über den Preis der Anlage. Aber im Betrieb zahlt jemand anderes die Energie.
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Viertens, Küchenlüftung wird in vielen Projekten zu spät diskutiert. Dann sind Grundrisse, Kanäle,
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Schächte und Geräte bereits weitgehend festgelegt und intelligente Regelung wird zum Add-on,
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statt von Anfang an Teil des Konzepts zu sein. Und fünftens, es fehlt oft schlicht das Bewusstsein.
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Viele Menschen wissen nicht, wie viel Energie in gewerblichen Küchen über die Lüftung verloren
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gehen kann. Sie sehen die Haube, aber sie sehen nicht die Luftmenge. Sie sehen den Edelstahl,
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aber sie sehen nicht die Energiebilanz. Sie sehen den Ventilator, aber sie sehen nicht die Stunden,
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in denen konditionierte Luft ohne echten Bedarf nach draußen läuft. Und genau deshalb braucht
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es Aufklärung. Ein Beispiel aus dem Alltag. Stellen wir uns eine Küche in einer Shopping-Mall
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vor. Morgens geht die Technik an, die ersten Mitarbeiter kommen, ein Teil der Küchen bereitet
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vor. Einige Geräte laufen, andere sind noch aus. In manchen Bereichen wird gekocht, in anderen noch
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nicht. Trotzdem laufen die Lüftungsanlagen in vielen Fällen über lange Zeiträume mit
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konstant hoher Leistung. Jetzt stellen wir uns dieselbe Küche mit intelligenter Regelung vor.
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Die Anlage erkennt, welche Zonen aktiv sind. Sie reagiert auf Temperatur- und Feuchteanstieg. Sie
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erhöht die Luftmenge dort, wo Dampf oder Hitze entstehen. Sie reduziert die Luftmenge in Bereichen,
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die gerade nicht genutzt werden. Und sie hält die Gesamtbilanz stabil. Der Unterschied ist
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nicht sichtbar wie ein neues Kochgerät. Aber er ist spürbar. In der Energierechnung. In der
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CO2-Bilanz. In der Laufzeit der Komponenten. Und im Arbeitsumfeld. Genau das macht intelligente
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Küchenlüftung so spannend. Sie ist keine Show-Technik. Sie ist unsichtbare Effizienz.
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Von der Haube zur vernetzten Anlage. Früher war eine Küchenhaube vor allem ein Bauteil aus Edelstahl,
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das Kochfrasen erfassen sollte. Heute kann eine Haube Teil eines digitalen Systems sein. Sie kann
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Sensoren aufnehmen. Sie kann Zonen unterscheiden. Sie kann Signale liefern. Sie kann mit
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Volumenstromreglern kommunizieren. Sie kann an die Gebäudeleittechnik angebunden werden. Und
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sie kann dokumentierbare Betriebsdaten bereitstellen. In den RSC-Unterlagen wird
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beschrieben, dass RSC-Steuerungen und die dazugehörigen Zuluft-Volumenstromregler
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standardmäßig über CAT6-Kabel vernetzt werden können. Die Bilanzierung der Küchen-Zu- und
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Abluft kann softwareseitig über einen eingebundenen Zuluft-Volumenstromregler
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erfolgen. Außerdem kann die Anbindung an die Gebäudeleittechnik über Bucknet, Modbus oder
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über analoge und digitale Signale realisiert werden. Das ist der Schritt von der mechanischen
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Haube zur vernetzten Anlagenkomponente. Und dieser Schritt ist entscheidend, weil moderne
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Gebäude Daten brauchen. Wer ein Gebäude effizient betreiben will, muss wissen, was passiert. Welche
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Luftmenge wurde angefordert? Welche Luftmenge wurde tatsächlich gefahren? Welche Zone hat Bedarf?
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Gibt es eine Regelabweichung? Welche Klappenposition liegt an? Wie verhält sich die Anlage im Betrieb?
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Ohne Daten bleibt Lüftung ein schwarzer Kasten. Mit Daten wird sie steuerbar, nachvollziehbar und
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optimierbar. Warum Gebäudeleittechnik allein nicht reicht. Man könnte jetzt sagen, wir haben doch
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Gebäudeleittechnik, also ist das Gebäude digital. Das stimmt nur teilweise. Eine Gebäudeleittechnik
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ist nur so intelligent wie die Informationen, die sie bekommt und nur so wirksam wie die Komponenten,
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die sie steuern kann. Wenn eine Küchenlüftung keine sinnvollen Sensorwerte liefert, kann auch
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die beste Gebäudeleittechnik nicht erkennen, wo gerade Kochaktivität entsteht. Wenn die Anlage
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keine zonenweisen Volumenströme regeln kann, kann auch ein Dashboard die Luft nicht intelligent
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verteilen. Wenn die Sensorik fehlt, fehlen die Augen. Wenn die Regelung fehlt, fehlt das Gehirn.
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Wenn die Volumenstromtechnik fehlt, fehlen die Muskeln. Deshalb ist intelligente Küchenlüftung
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mehr als Gebäudeautomation. Sie ist ein Zusammenspiel aus Erfassung, Logik, Lufttechnik
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und Integration. Und genau dieses Zusammenspiel muss schon in der Planung mitgedacht werden.
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Die Planung muss früher anfangen. Für Planer bedeutet das, intelligente Küchenlüftung beginnt
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nicht erst, wenn die Haube bestellt wird. Sie beginnt bei der Zoneneinteilung. Welche Geräte
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stehen wo? Welche Kochprozesse finden statt? Welche Bereiche werden gleichzeitig genutzt?
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Welche Zonen brauchen eigene Regelungen? Welche Luftmengen sind minimal und maximal
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erforderlich? Wie wird die Zuluft nachgeführt? Wie sieht das Kanalnetz aus? Welche
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Volumenstromregler werden benötigt? Wie wird der Kanaldruck geregelt? Welche Daten braucht
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die Gebäudeleittechnik? Und wie wird die Anlage später in Betrieb genommen und dokumentiert?
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Die RSC-Unterlagen nennen deshalb als erforderliche Unterlagen unter anderem die Zoneneinteilung,
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die Luftmengenberechnung für die Hauben, Grundrisse, einen Kanalnetzvorentwurf und
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Informationen zur Gebäudeleittechnik. Das zeigt, eine intelligente Küchenlüftung ist kein
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Nachrüstgedanke für den letzten Projektschritt. Sie ist ein Planungskonzept. Und je früher sie
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berücksichtigt wird, desto besser funktioniert sie. Technische Tiefe, V-Minimum, V-Maximum und
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die Regelkurve. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Regelidee. In der RSC-Steuerung
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gibt es nicht einfach nur an oder aus. Es gibt einen Bereich zwischen minimaler und maximaler
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Luftmenge. V-Minimum ist die untere Luftmenge, die die Anlage hält, wenn nur geringe Belastung
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vorliegt. V-Maximum ist die obere Luftmenge, die bei hoher Belastung benötigt wird. Der
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Sensor liefert ein Signal. Dieses Signal wird in einen Sollwert übersetzt. Zwischen den definierten
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Punkten wird linear skaliert. Das bedeutet, die Anlage kann Zwischenzustände fahren. Und genau
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das macht sie praxisnah. Denn Küchenprozesse sind nicht schwarz-weiß. Es gibt nicht nur keine
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Belastung oder maximale Belastung. Es gibt viele Zwischenstufen. Ein Topf beginnt zu dampfen. Ein
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Gerät wird aufgeheizt. Eine Pfanne läuft kurz auf hoher Leistung. Ein Bereich wird stärker genutzt.
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Danach lässt die Belastung wieder nach. Eine stufenlos oder fein abgestimmt geregelte Anlage
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kann darauf viel besser reagieren als ein System, das nur starre Stufen kennt. Und das ist einer der
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Gründe, warum intelligente Regelung so wertvoll ist. Sie folgt dem Prozess, nicht umgekehrt.
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Die Rolle der Alarmgrenzen und der Dokumentation
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Intelligente Systeme müssen nicht nur regeln, sondern auch überwachen. In den RSC-Unterlagen
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wird beschrieben, dass eine Störmeldung ausgegeben wird, wenn ein Istwert um mehr als 50 Prozent vom
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Sollwert über einen längeren Zeitraum als fünf Minuten abweicht. Das zeigt, dass die Anlage nicht
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nur blind Stellbefehle ausgibt, sondern Abweichungen erkennen und melden kann.
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Auch die Inbetriebnahme spielt eine wichtige Rolle. Die Parameter werden übertragen,
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die Komponenten werden geprüft, die Küchenabzugshauben werden feinjustiert und die
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eingestellten Parameter sowie die gemessenen raumbezogenen Istwerte werden in einem
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Prüfprotokoll dokumentiert. Das ist wichtig, weil Betreiber Sicherheit brauchen. Eine intelligente
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Anlage darf nicht nur auf dem Papier intelligent sein, sie muss im realen Betrieb überprüfbar sein,
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sie muss dokumentiert werden und sie muss so übergeben werden, dass der Betreiber versteht,
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was installiert wurde. Genau diese Dokumentation macht aus einer Idee ein belastbares technisches
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System. Warum die Sensorproduktion strategisch wichtig ist
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Kommen wir noch einmal zur Sensorgeneration zurück. Die eigene Entwicklung und Produktion
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von Sensoren innerhalb der Charco Group ist strategisch relevant. Erstens reduziert sie
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Abhängigkeiten von externen Lieferketten. Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt,
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wie empfindlich internationale Lieferketten sein können. Wenn ein zentrales Bauteil aus
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Übersee kommt, dann hängt ein ganzes System an Verfügbarkeit, Transport, Zoll, Programmierung
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und Kalibrierung. Zweitens stärkt sie das technische Know-how. Wer Sensoren selbst
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entwickelt, versteht ihre Grenzen, ihre Möglichkeiten und ihre Optimierungspotenziale
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besser. Drittens verbessert sie die Anpassbarkeit. Wenn Anforderungen aus der Küchenpraxis entstehen,
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kann die Entwicklung schneller reagieren. Viertens reduziert sie Schnittstellen. Wenn
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Sensoren nicht erst importiert, dann extern programmiert und dann extern kalibriert werden
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müssen, wird der Prozess schlanker. Und fünftens passt sie zur Nachhaltigkeitslogik. Weniger
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internationale Beschaffung, weniger Umwege und mehr eigene Wertschöpfung können auch die CO2-Bilanz
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der Beschaffung verbessern. Natürlich ist ein Sensor nur ein Bauteil. Aber bei einer
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intelligenten Lüftungsanlage ist dieses Bauteil ein Schlüsselbauteil. Und wer den Schlüssel selbst
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entwickelt, hat das System besser im Griff. Die Schweizer Taschenmesser-Metapher
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In Zusammenhang mit der neuen Sensorgeneration wurde der Vergleich mit einem Schweizer
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Taschenmesser verwendet. Das passt gut. Denn ein Schweizer Taschenmesser ist kompakt,
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vielseitig und erstaunlich funktional. Es ist klein genug, um in die Tasche zu passen,
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aber es enthält mehrere so Werkzeuge. Und genau so kann man sich moderne Sensorik vorstellen.
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Sie ist kompakt. Sie sitzt unauffällig in der Haube oder Lüftungsdecke. Sie ist robust. Sie
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liefert mehrere relevante Informationen. Und sie ermöglicht dem Gesamtsystem schneller
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und intelligenter zu reagieren. Der Sensor selbst ist nicht die ganze Lösung. Aber ohne ihn fehlt
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der Anlage die Wahrnehmung. Und eine Anlage, die nichts wahrnimmt, kann nicht intelligent sein.
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Warum mehr Luft nicht immer besser ist
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In der Küchenlüftung hält sich manchmal ein gefährlich einfacher Gedanke. Wenn es kritisch
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wird, saugen wir einfach mehr Luft ab. Das klingt sich. Aber mehr Luft ist nicht automatisch besser.
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Mehr Luft bedeutet mehr Energie. Mehr Luft bedeutet größere Ventilatoren. Mehr Luft
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bedeutet mehr Zuluft. Mehr Luft bedeutet höhere Strömungsgeschwindigkeiten. Mehr Luft bedeutet
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potenziell mehr Geräusch. Mehr Luft bedeutet potenziell mehr Zugluft. Und mehr Luft bedeutet,
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dass mehr konditionierte Raumluft das Gebäude verlässt. Natürlich braucht man ausreichend
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Luftmengen. Eine unterdimensionierte oder schlecht erfassende Küchenlüftung ist keine Lösung. Aber
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eine pauschal überdimensionierte Anlage ist ebenfalls keine gute Lösung. Die Kunst liegt
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in der bedarfsgerechten Luftmenge. Nicht zu wenig. Nicht blind zu viel. Sondern passend.
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Das ist im Grunde der Kern intelligenter Lüftungstechnik.
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Der Unterschied zwischen Absaugung und Luftreinhaltung
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Ein weiterer Punkt ist wichtig. Lüftung ist nicht automatisch Luftreinhaltung.
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Eine Anlage kann große Luftmengen bewegen und trotzdem schlecht erfassen. Sie kann laut sein,
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energieintensiv arbeiten und dennoch nicht optimal funktionieren. Entscheidend ist nicht nur,
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wie viel Luft bewegt wird, sondern wo, wann und wie diese Luft erfasst, geführt,
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abgeschieden und ersetzt wird. Reven beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Erfassen und
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Abscheiden von Luftverunreinigung. In der Küchenlüftung bedeutet das,
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Kochfrasen muss dort erfasst werden, wo er entsteht. Fett, Dampf und Wärme müssen kontrolliert
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abgeführt werden. Und die Luftführung muss so gestaltet sein, dass sie den Prozess unterstützt.
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Intelligente Regelung ergänzt diese Luftreinhaltung. Sie ersetzt keine gute Haubengeometrie. Sie ersetzt
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keine gute Abscheidetechnik. Sie ersetzt keine saubere Planung. Aber sie macht die Anlage
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anpassungsfähig. Und diese Anpassungsfähigkeit ist in modernen Küchen entscheidend.
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Was Betreiber gewinnen
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Aus Betreibersicht gibt es mehrere Vorteile. Erstens sinkt der unnötige Energieeinsatz,
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weil die Anlage nicht starr mit hoher Luftmenge laufen muss. Zweitens verbessert sich die
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Transparenz, weil Sensorik und Regelung Daten liefern. Drittens können Betriebszustände
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nachvollziehbarer werden. Viertens kann die Anlage besser auf reale Nutzung reagieren.
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Fünftens können Komfort und Arbeitsbedingungen profitieren, weil unnötige Luftbewegungen
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reduziert werden. Sechstens können nachgeschaltete Komponenten entlastet werden, wenn weniger
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unnötige Luftmengen bewegt werden. Und siebtens verbessert sich die Argumentation gegenüber
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Nachhaltigkeitszielen, weil Küchenlüftung nicht länger als blinder Energieverbraucher
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behandelt wird. Für Betreiber ist das besonders wichtig, weil sie am Ende die Rechnung zahlen.
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Nicht nur die Investition, sondern jeden Monat die Energie. Und genau deshalb sollte man
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bei Küchenlüftung nicht nur fragen, was kostet die Anlage in der Anschaffung. Man
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sollte fragen, was kostet sie über 10, 15 oder 20 Jahre Betrieb. Die Antworten hierzu
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liefern unsere online zur Verfügung gestellte Rekomax-App mit einer modernen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
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Link zum Download in den Shownotes zu dieser Podcast-Episode.
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Planer gewinnen ebenfalls. Eine intelligente Küchenlüftung gibt ihnen ein Konzept, mit
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dem sie dynamische Küchenprozesse besser abbilden können. Sie müssen nicht mehr allein
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mit statischen Annahmen arbeiten, sondern können Zonen, Sensorik und Regelungen in
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die Planung integrieren. Das erfordert mehr Abstimmung. Aber es schafft auch bessere Lösungen.
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Denn eine Küche, die heute geplant wird, soll nicht nur den ersten Betriebstag überstehen.
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Sie soll über Jahre funktionieren, obwohl sich Nutzung, Personal, Speisekarte, Geräteauslastung
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und Betriebszeiten ändern können. Eine staffe Anlage reagiert darauf kaum. Eine intelligente
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Anlage hat mehr Flexibilität. Und genau diese Flexibilität wird in modernen Gebäuden immer
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wichtiger. Was Investoren verstehen müssen
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Investoren sollten eines verstehen. Eine günstige Küchenlüftung kann im Betrieb teuer werden.
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Wenn man nur die Investitionskosten betrachtet, erscheint eine einfache Lösung oft attraktiv.
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Weniger Sensorik, weniger Regelungen, weniger Schnittstellen, weniger Planung. Aber die
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Energie verschwindet nicht aus der Rechnung. Sie taucht später auf.
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Monat für Monat. Jahr für Jahr. Und wenn die Lüftung stundenlang unnötige
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Luftmengen bewegt, dann zahlt der Betreiber dafür. Außerdem verschlechtert sich die
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CO2-Bilanz. Und genau das widerspricht vielen Nachhaltigkeitszielen, die heute in Immobilienprojekten
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formuliert werden. Deshalb muss intelligente Küchenlüftung früh in die Investitionsentscheidung
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einbezogen werden. Nicht als Luxus, sondern als Betriebskosten- und Nachhaltigkeitsthema.
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Was Küchenplaner und Lüftungsbauer beachten sollten
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Für Küchenplaner und Lüftungsbauer bedeutet intelligente Regelung, dass sie früh miteinander
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sprechen müssen. Die Küchengeräte definieren die Belastung.
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Die Hauben oder Lüftungsdecken erfassen die Belastung.
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Die Sensoren erkennen die Aktivität. Die Regelung bestimmt die Luftmengen.
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Die Volumen-Strom-Regler setzen die Vorgaben um.
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Die Zuluft muss die Abluft ausgleichen. Die Gebäudeleittechnik muss die Informationen
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verarbeiten. Und das alles muss im Kanalnetz funktionieren.
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Wenn diese Disziplinen getrennt voneinander arbeiten, entstehen Schnittstellenprobleme.
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Wenn sie aber gemeinsam planen, entsteht eine schlüssige Anlage. Genau hier kann eine Unternehmensgruppe
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mit mehreren Spezialisten einen großen Vorteil bieten.
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Denn sie bringt nicht nur Produkte zusammen, sondern auch Wissen.
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Der vielleicht wichtigste Satz Wenn man diese ganze Episode auf einen Satz
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reduzieren müsste, dann vielleicht auf diesen. Eine gewerbliche Küchenlüftung muss nicht
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mehr raten, wie viel Luft sie braucht, denn sie kann es messen. Das ist der Kern.
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Sie kann messen, sie kann erkennen, sie kann regeln und sie kann dokumentieren.
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Damit wird Küchenlüftung endlich Teil der digitalen Gebäudetechnik.
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Nicht als Schlagwort, sondern als funktionierende Regelung im Alltag.
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Der freche Blick auf die Branche Natürlich wird es auch weiterhin Menschen
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geben, die sagen, das brauchen wir nicht. Die sagen, früher ging es doch auch ohne
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Sensorik. Die sagen, eine Haube muss einfach nur saugen. Die sagen, das ist alles zu kompliziert.
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Aber genau diese Haltung hat uns in vielen Küchen zu Anlagen geführt, die viel Luft
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bewegen, viel Energie verbrauchen und trotzdem nicht unbedingt intelligent arbeiten.
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Früher ging vieles irgendwie. Aber irgendwie ist kein Konzept für moderne Gebäude.
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Und haben wir schon immer so gemacht, ist keine Energiestrategie.
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Wenn wir ernsthaft über Nachhaltigkeit sprechen, müssen wir auch die unbequemen Bereiche anschauen.
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Und gewerbliche Küchen gehören dazu. Denn dort steckt ein enormes Potenzial.
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Nicht nur in effizienteren Geräten. Nicht nur in besseren Kochprozessen.
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Sondern in der Lüftung. Über dem Herd. In der Haube. In der Lüftungsdecke.
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Dort, wo jeden Tag Luftmengen bewegt werden, die niemand sieht, aber jeder bezahlt.
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Zusammenfassung der technischen Lösung Fassen wir die Lösung zusammen.
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Die REFEN SpeedControl RSC nutzt Sensoren in Haube oder Lüftungsdecke.
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Diese Sensoren erfassen Temperatur, Feuchte und Dampfentwicklung.
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Die Regelung erkennt aktive und passive Zonen.
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Sie leitet daraus bedarfsgerechte Sollwerte für die Luftmengen ab.
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Volumenstromregler und Klappen setzen diese Sollwerte um.
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Die Luftmengen werden zonenweise angepasst. Die Zu- und Abluft werden bilanziert.
0:54:28 – 0:54:35
Die Anlage kann über Schnittstellen wie Bucknet, Modbus oder analoge und digitale Signale
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in die Gebäudeleittechnik eingebunden werden.
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Die Inbetriebnahme umfasst Parameterübertragung, Funktionstest, Feinjustierung und Dokumentation.
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Und das Ergebnis ist eine Küchenlüftung, die nicht starr läuft, sondern reagiert.
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Das ist Digitalisierung. Nicht als Modewort, sondern als Regelungsfunktion.
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Warum diese Entwicklung zur Charco Group passt?
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Diese Entwicklung passt sehr gut zur Charco Group, weil sie genau das zeigt, was eine Gruppe leisten kann.
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Ein Unternehmen bringt Laborregelung ein.
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Ein Unternehmen bringt Volumenstromtechnik und Komponentenkompetenz ein.
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Ein Unternehmen bringt Küchenlüftungserfahrung und Luftreinhaltung ein.
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Zusammen entsteht ein System, das über die Grenzen eines einzelnen Produkts hinausgeht.
0:55:26 – 0:55:32
Und genau das brauchen moderne Gebäude.
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Nicht einzelne Komponenten, die nebeneinander arbeiten, sondern Systeme, die zusammenarbeiten.
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In der Küchendüftung bedeutet das, Sensorik, Regelung, Volumenstrom, Haube, Zuluft, Abluft,
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Gebäudeleittechnik und Praxiswissen müssen zusammenkommen.
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Dann entsteht aus Edelstahl und Elektronik eine intelligente Anlage.
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Ausblick
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Die nächsten Jahre werden zeigen, wie schnell sich intelligente Küchenlüftung durchsetzt.
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Technisch ist vieles möglich.
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Die Frage ist, ob Investoren, Planer und Betreiber bereit sind, das Thema ernst zu nehmen.
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Denn die Energiepreise bleiben relevant.
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CO2-Bilanzen bleiben relevant.
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Arbeitsbedingungen bleiben relevant.
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Und die Anforderungen an nachhaltige Gebäude werden nicht kleiner.
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Deshalb wird es immer schwieriger, gewerbliche Küchenlüftung so zu planen,
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als wäre sie ein einfacher Abluftkanal mit Haube.
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Die Zukunft gehört Systemen, die erfassen, regeln und dokumentieren.
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Die Zukunft gehört Anlagen, die mitdenken.
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Und die Zukunft gehört Küchen, in denen nicht mehr stundenlang klimatisierte Luft
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ohne Sinn und Verstand nach draußen geblasen wird.
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Schlusswort
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Die Charco Group digitalisiert die gewerbliche Küchenlüftung.
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Das ist eine starke Aussage.
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Aber sie beschreibt genau den Punkt.
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Denn hier geht es nicht nur um einen Sensor.
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Und es geht auch nicht nur um eine Haube.
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Es geht um ein System, das die Küchenlüftung an den tatsächlichen Betrieb anpasst.
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Es geht um eine Verbindung aus Schneiderregelungswissen,
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Charco-Volumenstromtechnik und REWEN-Küchenlüftungskompetenz.
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Es geht um Sensorik, die erkennt, was in der Küche passiert.
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Es geht um Regelungen, die daraus sinnvolle Luftmengen ableitet.
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Und es geht um eine Branche, die endlich verstehen muss,
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dass intelligente Küchenlüftung kein Luxus ist,
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sondern ein notwendiger Baustein für effiziente,
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nachhaltige und zukunftsfähige Profiküchen.
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Denn eine moderne Küche braucht nicht einfach mehr Abluft.
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Sie braucht mehr Intelligenz.
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Und genau deshalb lohnt es sich, bei der nächsten Küchenplanung nicht nur zu fragen,
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wie viel Luft abgesaugt werden muss.
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Sondern auch, wann, wo, warum und ob die Anlage das eigentlich selbst erkennen kann.
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Das war unsere heutige Folge.
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Weitere Informationen zur digitalen, bedarfsgerechten Küchenlüftung mit REWEN SpeedControl RSC
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finden Sie im REWEN-Blog und in den Shownotes.
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Vielen Dank fürs Zuhören.
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Bis zur nächsten Folge.
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Das war die Luftpost-Podcast-Episode.
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Die Inhalte dieser Folge wurden in einer KI-gestützten Wissensform zusammengefasst
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und basieren auf unseren Erfahrungen, Projekten und Veröffentlichungen
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rund um Lüftungstechnik und Luftreinhaltung bei REVEN.
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Wenn Euch diese Episode gefallen hat,
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freuen wir uns über eine positive Bewertung und ein Abonnement des Luftpost-Podcasts.
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Bis bald und bis zur nächsten Luftpost von Sven Rentschler.
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