Episode 44: CFD in der Ablufttechnik – Warum bunte Pfeile oft nichts mit der Realität zu tun haben

Shownotes

CFD in der Ablufttechnik – Warum bunte Pfeile oft nichts mit der Realität zu tun haben

In dieser Podcast-Episode sprechen wir über ein zentrales Thema der modernen Lüftungstechnik: die numerische Strömungssimulation, auch bekannt als CFD.

Viele Darstellungen von Luftströmungen wirken auf den ersten Blick logisch und überzeugend. Pfeile, Grafiken oder Visualisierungen suggerieren eine klare Strömungsführung, doch in der Realität sind Luftbewegungen deutlich komplexer. Genau hier entstehen häufig Missverständnisse.

In dieser Folge zeigen wir, warum einfache Darstellungen oft nicht ausreichen und welche Rolle CFD dabei spielt, reale Strömungsverhältnisse zu verstehen und zu optimieren.

🔍 Inhalte dieser Episode

• Was CFD (Computational Fluid Dynamics) wirklich bedeutet

• Warum einfache Strömungsdarstellungen häufig in die Irre führen

• Welche Rolle Modellierung und Rechennetze spielen

• Warum Luftströmung und Aerosolverhalten nicht gleichzusetzen sind

• Wie moderne CFD-Analysen zu neuen Erkenntnissen führen

• Praxisbeispiel: Optimierung von DQA und ECOJET Quellluftauslässen

🏭 Praxisbeispiel aus dem CFD-Kompetenzzentrum der SCHAKO Group Ein zentrales Beispiel dieser Episode ist ein gemeinsames Entwicklungsprojekt der REVEN GmbH und der SCHAKO Group zur Optimierung von DQA- und ECOJET-Quellluftauslässen.

Dabei kamen modernste Methoden zum Einsatz, darunter:

• CFD-Strömungssimulation

• Strömungslabor mit sichtbarem Nebel

• Akustische Untersuchungen im Schallraum

Ziel war es, die Zuluft so in den Raum einzubringen, dass sie kaum wahrnehmbar ist und gleichzeitig keine störenden Querströmungen entstehen.

Das Ergebnis: Eine nahezu unbemerkte Einbringung von Frischluft in Großküchen und Lebensmittelproduktionen, mit deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen und optimierter Luftqualität.

👉 Mehr zum Projekt im Blogartikel: 🔗 https://www.reven.de/2024/02/01/dqa-und-ecojet-quellluftauslass/

📘 Weiterführender Blogartikel zur Episode Der ausführliche Fachartikel zur Podcast-Episode: 🔗 https://www.reven.de/2026/04/13/cfd-in-der-ablufttechnik/

👉 Weitere Fachartikel finden Sie hier: 🔗 https://www.reven.de/unternehmen/blog/

Links & weiterführende Infos

X-CYCLONE Hochleistungsabscheider Leitfaden PDF-Download: 👉 https://www.reven.de/REVEN-X-CYCLONE-Hochleistungsabscheider.pdf

REVEN Blog – Fachartikel zur Luftreinhaltung & Lüftungstechnik 👉 https://www.reven.de/unternehmen/blog/

REVEN TV – Videos, Tutorials & Expertentalks 👉 https://www.youtube.com/@REVEN1905/videos

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zur Luftpost von Sven Rentschler. In diesem Podcast geht es um gesunde Luft,

00:00:06: moderne Lüftungstechnik und intelligente Lösungen für Industrie, Gewerbe und Küchen.

00:00:11: Diese Folge ist Teil unserer KI unterstützten Wissensreihe. Dafür bündeln wir Inhalte aus

00:00:18: zahlreichen Blogartikeln, Videos und Projekten von REVEN und bereiten sie strukturiert und

00:00:24: verständlich für euch auf. In den nächsten Minuten führt euch eine ruhige Erzählerstimme

00:00:30: durch dieses Thema und fasst unser gesammeltes Wissen kompakt zusammen. Viel Spaß bei dieser

00:00:36: Luftpost Episode. CFD in der Abluftechnik. Warum bunte Pfeile noch lange keine Wahrheit sind.

00:00:50: Einleitung. Warum dieses Thema so wichtig ist. Willkommen zu einer neuen Episode rund um

00:00:58: Lüftungstechnik, Luftreinhaltung und die Frage, was in der Praxis wirklich passiert und was oft

00:01:04: nur auf dem Papier gut aussieht. In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das in der Abluftechnik

00:01:10: immer wichtiger wird, gleichzeitig aber auch für erstaunlich viele Missverständnisse sorgt,

00:01:16: nämlich das Thema CFD, also Computational Fluid Dynamics oder auf Deutsch die numerische

00:01:23: Strömungssimulation. Und wir schauen uns dabei nicht nur an, was CFD eigentlich ist,

00:01:29: sondern vor allem, wo in der Praxis Dinge zu stark vereinfacht dargestellt werden,

00:01:34: wo falsche Annahmen entstehen und warum genau das später zu echten Problemen führen kann. Denn

00:01:41: eines lässt sich gleich zu Beginn festhalten. Nicht alles, was technisch aussieht, hat auch

00:01:46: wirklich etwas mit der physikalischen Realität zu tun. Was bedeutet CFD überhaupt? CFD steht

00:01:56: für Computational Fluid Dynamics, also numerische Strömungsmechanik, und beschreibt im Kern die

00:02:02: Möglichkeit, mithilfe von Computern physikalischen Modellen und mathematischen Verfahren zu berechnen,

00:02:08: wie sich Gase oder Flüssigkeiten tatsächlich verhalten. Und genau hier liegt der entscheidende

00:02:14: Unterschied zu vielen Darstellungen, die man im Alltag sieht. Denn bei CFD wird nicht angenommen,

00:02:19: wie sich Luft bewegen könnte, sondern es wird berechnet, wie sie sich unter definierten

00:02:24: Randbedingungen wirklich verhält. Was bedeutet, dass wir es hier nicht mit einer grafischen

00:02:29: Interpretation zu tun haben, sondern mit einer physikalisch fundierten Analyse,

00:02:34: die auf realen Gesetzmäßigkeiten basiert? Das zentrale Problem – die Illusion der

00:02:41: einfachen Darstellung. Wenn man sich heute technische Präsentationen, Planungsunterlagen

00:02:47: oder auch Marketingmaterialien anschaut, dann begegnet man sehr häufig Darstellungen von

00:02:52: Luftströmungen, die auf den ersten Blick sehr überzeugend wirken, weil sie klar strukturiert

00:02:57: sind, mit Pfeilen arbeiten und scheinbar eindeutige Strömungsrichtungen zeigen. Und

00:03:03: genau hier liegt das Problem. Denn in vielen Fällen handelt es sich dabei nicht um echte

00:03:08: Strömungsanalysen, sondern um vereinfachte oder sogar frei angenommene Darstellungen,

00:03:13: die zwar erklären sollen, wie etwas funktioniert, aber nicht unbedingt zeigen, wie es tatsächlich

00:03:19: funktioniert, wodurch sich in der Praxis Bilder festsetzen, die mit der Realität oft nur wenig

00:03:25: zu tun haben. Warum unser Gehirn uns hier täuscht

00:03:29: Ein interessanter Aspekt ist dabei, dass unser Gehirn genau solche Darstellungen liebt, weil

00:03:36: es darauf trainiert ist, Muster schnell zu erkennen und komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen,

00:03:42: was dazu führt, dass wir eine Darstellung mit logisch angeordneten Pfeilen automatisch

00:03:48: als plausibel und richtig akzeptieren, obwohl die physikalische Realität deutlich komplexer

00:03:54: ist. Denn Luftströmungen sind dreidimensional, oft turbulent und stark von Randbedingungen

00:04:00: abhängig, sodass einfache Pfeildarstellungen zwar verständlich sind, aber in den meisten

00:04:06: Fällen nicht ausreichen, um die tatsächlichen Strömungsverhältnisse korrekt abzubilden.

00:04:11: Wie echte Strömungssimulation wirklich funktioniert

00:04:16: Wenn wir uns anschauen, wie eine echte Strömungssimulation aufgebaut ist, dann wird schnell klar, warum

00:04:22: der Unterschied so groß ist. Denn eine CFD-Analyse beginnt nicht mit einer Grafik, sondern mit

00:04:28: einer aufwendigen Modellierung, bei der nicht das Bauteil selbst im Fokus steht, sondern

00:04:33: der Raum, in dem sich die Luft bewegt, was bedeutet, dass alle Strömungsräume detailliert

00:04:39: erfasst werden müssen, also genau die Bereiche, in denen sich die Luft tatsächlich aufhält

00:04:44: und bewegt. Und erst auf dieser Basis wird ein Rechennetz aufgebaut, das aus teilweise

00:04:50: Hunderttausenden oder sogar Millionen von kleinen Volumenelementen besteht, über die

00:04:55: dann berechnet wird, wie sich die Luft bewegt, mit welcher Geschwindigkeit sie strömt, wo

00:05:01: sie beschleunigt wird, wo sie abreißt und wo Turbulenzen entstehen, sodass man hier

00:05:06: nicht von einem Bild sprechen kann, sondern von einer hochkomplexen physikalischen Berechnung.

00:05:11: Typische Fehler in der Praxis In der Praxis lassen sich immer wieder drei

00:05:18: typische Fehler beobachten, die im Umgang mit CFD und Strömungsdarstellungen auftreten,

00:05:23: wobei der erste darin besteht, dass CFD grundsätzlich in Frage gestellt wird, oft mit dem Argument,

00:05:30: dass es in der Abluftechnik keinen echten Mehrwert bringe, was jedoch in den meisten

00:05:34: Fällen weniger mit der Methode selbst zu tun hat, sondern vielmehr damit, dass der

00:05:38: Aufwand gescheut wird, der für eine saubere und belastbare Simulation notwendig ist. Während

00:05:44: der zweite Fehler darin liegt, dass vereinfachte Darstellungen, beispielsweise mit Pfeilen

00:05:49: oder auch Wärmebildern, als echte Strömungsanalysen dargestellt werden, obwohl sie lediglich Teilaspekte

00:05:55: zeigen oder sogar nur visuelle Annahmen darstellen. Und der dritte, besonders kritische Fehler

00:06:01: besteht darin, dass zwar die Luftströmung betrachtet wird, aber nicht das Verhalten

00:06:06: der luftgetragenen Partikel, obwohl genau diese in vielen Anwendungen die entscheidende

00:06:12: Rolle spielen. Warum Aerosole der entscheidende Faktor sind

00:06:18: Gerade in der Abluftechnik geht es in vielen Fällen nicht nur darum, Luft zu bewegen,

00:06:22: sondern darum, luftgetragene Partikel, also Aerosole, vom Luftstrom zu trennen und genau

00:06:28: hier zeigt sich, dass Luftströmung und Partikelbewegung nicht identisch sind. Denn wenn sich Partikel

00:06:34: exakt so verhalten würden wie die Luft, dann würde es keine Abscheidung geben, da die

00:06:39: Luft selbst ja durch das System hindurchströmt, was bedeutet, dass es zwangsläufig Bereiche

00:06:44: geben muss, in denen sich die Partikel von der Luftströmung lösen und genau diese Bereiche

00:06:49: lassen sich mit modernen CFD-Systemen analysieren, in dem nicht nur die Strömung der Luft, sondern

00:06:55: auch die Bewegung von Partikeln unterschiedlicher Größe simuliert wird, wodurch oft völlig

00:07:00: neue Erkenntnisse entstehen, die man ohne diese zusätzliche Betrachtung nicht gewinnen

00:07:04: könnte. Praxisbeispiele, wenn Annahmen nicht stimmen

00:07:09: Ein besonders spannender Punkt und gleichzeitig einer der lehrreichsten ist die Frage, was

00:07:16: passiert, wenn man vermeintlich logische Annahmen tatsächlich überprüft und mit realen Daten

00:07:21: und Simulationen abgleicht. Denn genau an dieser Stelle zeigt sich sehr häufig, wie

00:07:26: groß der Unterschied zwischen Theorie und Praxis wirklich ist und wie schnell man sich

00:07:31: täuschen kann, wenn man sich nur auf vereinfachte Modelle oder intuitive Vorstellungen verlässt.

00:07:36: Ein sehr gutes und greifbares Beispiel dafür ist ein Entwicklungsprojekt aus unserer eigenen

00:07:42: Praxis, bei dem die REVEN GmbH gemeinsam mit dem CFD-Kompetenzzentrum der SCHAKO Group an

00:07:49: der Optimierung von sogenannten DQA- und EcoJet-Quelluftauslässen gearbeitet hat,

00:07:55: also an Komponenten, die in Großküchen und in der Lebensmittelproduktion eingesetzt

00:08:00: werden, um frische Zuluft möglichst kontrolliert und störungsfrei in den Raum einzubringen.

00:08:05: Die Ausgangssituation war zunächst einmal scheinbar klar und auch durchaus typisch für

00:08:10: viele Anwendungen in der Lüftungstechnik. Denn man geht davon aus, dass ein Quellluftauslass

00:08:16: die Luft gleichmäßig, ruhig und möglichst ohne Störungen in den Raum einbringt. Idealerweise

00:08:23: so, dass die Zuluft kaum wahrnehmbar ist und gleichzeitig die vorhandenen Abluft- und

00:08:28: Thermikströmungen nicht negativ beeinflusst werden, was auf dem Papier oft sehr einfach

00:08:34: aussieht und sich auch mit wenigen Pfeilen schnell darstellen lässt. In der Realität

00:08:39: zeigt sich jedoch sehr schnell, dass genau diese scheinbar einfache Aufgabe hochkomplex

00:08:45: ist, denn bereits kleine Veränderungen in der Geometrie eines Auslasses oder in seiner

00:08:50: Position im Raum können dazu führen, dass sich Strömungen völlig anders verhalten

00:08:55: als ursprünglich angenommen, wodurch beispielsweise unerwünschte Querströmungen entstehen können,

00:09:01: die wiederum die Erfassung von aufsteigenden Dämpfen oder Aerosolen erheblich verschlechtern.

00:09:06: Um genau diese Effekte besser zu verstehen und gezielt zu optimieren, wurde im Rahmen

00:09:12: dieses Projekts auf eine Kombination aus modernsten Analyse- und Testverfahren zurückgegriffen,

00:09:18: wobei die CFD-Strömungssimulation eine zentrale Rolle gespielt hat, weil sie es ermöglicht

00:09:23: hat, das Strömungsverhalten im Detail zu analysieren und sichtbar zu machen. Gleichzeitig

00:09:29: aber auch klar wurde, dass Simulation allein nicht ausreicht, sondern immer in Verbindung

00:09:34: mit realen Tests betrachtet werden muss. Deshalb wurden die Ergebnisse aus den CFD-Analysen

00:09:41: zusätzlich im Strömungslabor des SCHAKO Group CFD-Kompetenzzentrum in Spanien überprüft,

00:09:47: unter anderem mithilfe von Nebelversuchen in Luftkanälen, bei denen sichtbar gemacht

00:09:52: werden konnte, wie sich die Luft tatsächlich im Raum verhält, wodurch sich sehr anschaulich

00:09:57: nachvollziehen ließ, ob die simulierten Strömungen auch in der Realität auftreten oder ob es

00:10:04: Abweichungen gibt, die in der Simulation noch nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

00:10:09: Darüber hinaus wurden auch akustische Untersuchungen in Schallräumen durchgeführt, um sicherzustellen,

00:10:14: dass die Optimierungen nicht nur strömungstechnisch funktionieren, sondern auch unter dem Aspekt

00:10:19: der Geräuschentwicklung den Anforderungen in sensiblen Umgebungen wie Großküchen oder

00:10:25: Lebensmittelproduktionen gerecht werden, was zeigt, dass solche Entwicklungsprojekte immer

00:10:30: mehrere Dimensionen gleichzeitig berücksichtigen müssen.

00:10:33: Ein besonders wichtiger Aspekt, der im Rahmen dieses Projekts deutlich geworden ist, ist

00:10:38: die enorme Bedeutung der richtigen Platzierung dieser Quellluftauslässe im Raum. Denn es

00:10:44: reicht nicht aus, ein Bauteil isoliert zu optimieren, sondern man muss immer das Gesamtsystem

00:10:49: betrachten, also die Wechselwirkungen zwischen Zuluft, Abluft, thermischen Auftriebsströmungen

00:10:56: und den realen Gegebenheiten im Raum. Denn nur wenn die Auslässe außerhalb kritischer

00:11:01: Einflussbereiche, beispielsweise der Thermik von Koch- oder Produktionsanlagen, positioniert

00:11:06: werden, kann verhindert werden, dass die Zuluft die Abluftströmung stört oder sogar negativ

00:11:12: beeinflusst. Das Ergebnis dieses intensiven Entwicklungsprozesses war letztlich eine Lösung,

00:11:18: bei der die frische Zuluft so in den Raum eingebracht wird, dass sie für die Personen

00:11:23: im Raum kaum wahrnehmbar ist. Gleichzeitig aber eine sehr stabile und kontrollierte Strömung

00:11:29: entsteht, die weder stört noch die Funktion der Abluftsysteme beeinträchtigt, wodurch

00:11:34: sich nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter deutlich verbessern, sondern

00:11:39: auch die Qualität und Hygiene in der Lebensmittelproduktion positiv beeinflusst werden.

00:11:44: Und genau dieses Beispiel zeigt sehr eindrucksvoll, warum es so wichtig ist, Annahmen nicht einfach

00:11:50: stehen zu lassen, sondern sie systematisch zu überprüfen, zu hinterfragen und mithilfe

00:11:55: von CFD und realen Tests weiterzuentwickeln. Denn viele der Erkenntnisse, die in diesem

00:12:00: Projekt gewonnen wurden, wären ohne diese Kombination aus Simulation und praktischer

00:12:04: Validierung nicht möglich gewesen. Und genau darin liegt der eigentliche Mehrwert moderner

00:12:10: Strömungssimulationen. Modelle sind hilfreich, aber nicht die Realität.

00:12:16: An dieser Stelle ist es wichtig zu betonen, dass Modelle grundsätzlich sinnvoll sind,

00:12:22: weil sie helfen, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen und erste Abschätzungen

00:12:27: zu ermöglichen. Gleichzeitig darf man jedoch nicht den Fehler machen, diese Modelle mit

00:12:32: der Realität gleichzusetzen, da jedes Modell eine Vereinfachung darstellt und nur innerhalb

00:12:38: bestimmter Grenzen gültig ist, sodass es immer notwendig ist, diese Grenzen zu kennen

00:12:43: und zu berücksichtigen. Bedeutung für Planer und Betreiber

00:12:48: Für Planer, Ingenieure und Betreiber bedeutet das letztlich, dass technische Darstellungen

00:12:54: kritisch hinterfragt werden sollten, insbesondere dann, wenn sie sehr einfach oder zu eindeutig

00:13:00: erscheinen. Denn entscheidend ist nicht, ob eine Darstellung plausibel wirkt, sondern

00:13:06: ob sie auf belastbaren Daten und fundierten Analysen basiert. Was bedeutet, dass man sich

00:13:12: immer fragen sollte, ob tatsächlich eine CFD-Simulation durchgeführt wurde, ob auch

00:13:17: Partikel betrachtet wurden und ob die Ergebnisse überprüft und validiert wurden.

00:13:22: Fazit – Realität statt Eindruck Am Ende lässt sich das Thema auf einen zentralen

00:13:30: Punkt reduzieren. Nämlich den Unterschied zwischen Eindruck und Realität. Denn während

00:13:36: viele Darstellungen darauf abzielen, einen verständlichen Eindruck zu vermitteln, geht

00:13:41: es bei CFD darum, die physikalische Realität möglichst genau abzubilden. Und genau deshalb

00:13:47: ist CFD ein so wertvolles Werkzeug, weil es hilft, Annahmen zu überprüfen, Fehler zu

00:13:53: erkennen und Systeme gezielt zu verbessern, sodass am Ende nicht das schönste Bild zählt,

00:13:59: sondern das tatsächliche Verhalten der Luft und der darin enthaltenen Partikel.

00:14:04: Wenn Ihnen diese Episode gefallen hat und Sie sich intensiver mit den Themen Lüftungstechnik,

00:14:09: Luftreinhaltung und insbesondere mit CFD in der Ablufttechnik beschäftigen möchten,

00:14:14: dann lohnt sich auf jeden Fall auch ein Blick auf unsere weiteren Inhalte. Denn auf unserer

00:14:19: Website finden Sie in der Rubrik Block eine Vielzahl an Fachartikeln, in denen wir genau

00:14:24: solche Themen noch einmal ausführlicher beleuchten, mit zusätzlichen Beispielen, Hintergründen

00:14:29: und technischen Details, die in einem Podcast oft nur angerissen werden können.

00:14:34: Gerade zu den Themen Strömungssimulation, reale Luftströmung, Aerosolverhalten und

00:14:40: typischen Missverständnissen in der Lüftungstechnik haben wir dort bereits viele Beiträge veröffentlicht,

00:14:46: die Ihnen helfen können, die Zusammenhänge noch besser zu verstehen und die Inhalte aus

00:14:50: dieser Episode weiter zu vertiefen. Alle relevanten Links dazu haben wir Ihnen auch in den Shownotes

00:14:56: zu dieser Podcast-Episode zusammengestellt, also in der Textbeschreibung zu diesem Podcast,

00:15:02: so dass Sie direkt und ohne Umwege zu den passenden Artikeln gelangen und sich dort

00:15:07: weiter informieren können. Wenn Sie darüber hinaus regelmäßig über

00:15:11: neue Inhalte, Entwicklungen und Praxisbeispiele informiert werden möchten, dann empfehlen

00:15:16: wir Ihnen auch unseren Newsletter, den Sie ebenfalls über unsere Website abonnieren können.

00:15:21: Das war die Luftpost-Podcast-Episode. Die Inhalte dieser Folge wurden in einer KI-gestützten

00:15:29: Wissensform zusammengefasst und basieren auf unseren Erfahrungen, Projekten und Veröffentlichungen

00:15:35: rund um Lüftungstechnik und Luftreinhaltung bei REVEN. Wenn Euch diese Episode gefallen hat,

00:15:42: freuen wir uns über eine positive Bewertung und ein Abonnement des Luftpost-Podcasts.

00:15:48: Bis bald und bis zur nächsten Luftpost von Sven Rentschler.

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