Episode 41 Kanalabscheider: Die unterschätzte Schlüsselkomponente in Küche und Maschinenbau

Shownotes

🎧 Shownotes – Luftpost von Sven Rentschler

Kanalabscheider: Die unterschätzte Schlüsselkomponente in Küche und Maschinenbau In dieser Folge der Luftpost von Sven Rentschler sprechen wir über eine überraschende Gemeinsamkeit zwischen sehr unterschiedlichen Anwendungsfeldern: gewerbliche Küchenlüftung, Lebensmittelindustrie, Maschinenbau und darüber hinaus.

Zu Gast sind: **Vitali Lai, Vertriebsleiter der REVEN GmbH Holger Reul, Vertriebsexperte für Küchenlüftung und Lebensmittelindustrie Alexander Rojahn, Vertrieb Maschinenbau ** Gemeinsam beleuchten wir die enorme Bandbreite der REVEN-Anwendungen – von der Bratpfanne bis zur CNC-Werkzeugmaschine und stoßen dabei auf ein Bauteil, das oft übersehen wird: den Kanalabscheider im Abluftkanalnetz.

🔍 Zentrale Themen der Episode

  • Aufzählungs-TextWarum Abluft nicht nur erfasst und abgesaugt, sondern auch gereinigt werden muss
  • Aufzählungs-TextWelche Rolle Kanalabscheider bei Brandschutz, Hygiene und Anlagenschutz spielen
  • Aufzählungs-TextUnterschiede zwischen Filtration und Abscheidung – und warum Filter im Kanal oft problematisch sind
  • Aufzählungs-TextSchutz von Ventilatoren, Wärmerückgewinnern und Abluftkanälen Typische Fehler in der Planung von Abluftanlagen
  • Aufzählungs-TextWarum Physik immer gleich bleibt – egal ob Küche oder CNC

🏭 Praxisbeispiele aus der Folge

  • Aufzählungs-TextGastronomie und Systemgastronomie
  • Aufzählungs-TextLebensmittelproduktion (z. B. Brauereien, Molkereien)
  • Aufzählungs-TextMaschinenbau mit Dreh- und Fräsmaschinen
  • Aufzählungs-TextTextilindustrie und chemienahe Prozesse
  • Aufzählungs-TextAbluftprobleme durch Gerüche, Ölnebel und Aerosole

🧠 Wichtige Erkenntnis

Aerosole sind oft unsichtbar, aber ihre Wirkung ist es nicht. Kanalabscheider leisten einen entscheidenden Beitrag zu sauberer Luft, sicheren Anlagen und niedrigeren Betriebskosten – werden aber in vielen Projekten noch zu wenig beachtet.

🔗 Weiterführende Informationen

Kanaleinbausysteme & Kanalabscheider 👉 https://www.reven.de/loesungen/kanaleinbausysteme

Online Produkt-Konfigurator 👉 https://bim2.reven.de/#/home/de

REVEN Blog – Fachartikel zur Luftreinhaltung 👉 https://www.reven.de/unternehmen/blog/

REVEN TV – Videos, Tutorials & Expertentalks 👉 https://www.youtube.com/@REVEN1905/videos

🎙️ Luftpost von Sven Rentschler

Der Podcast für gesunde Luft, moderne Lüftungstechnik und smarte Lösungen für Industrie, Gewerbe und Küchen.

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Sven LinkedIn Profil: linkedin.com/in/svenrentschler/

Sven Email: marketing@reven.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zur Luftpost von Sven Rentschler. In diesem Podcast geht es um gesunde Luft,

00:00:07: moderne Lüftungstechnik und smarte Lösungen für Industrie, Gewerbe und Küchen. Ich stelle

00:00:13: euch hier neue Technologien, interessante Persönlichkeiten und praxisnahe Ideen vor,

00:00:19: die uns dabei unterstützen, auch in Zukunft saubere Luft zu atmen. Schön, dass ihr dabei seid.

00:00:31: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Luftpost-Podcasts. Heute eine

00:00:39: Premiere, heute sind wir eine große Runde zusammen mit mir, vier Leute im Luftpost-Podcast.

00:00:46: Wir sind heute in Frankfurt in Vorbereitung für einen Vertriebsdialog im April und da habe ich

00:00:53: eben die Chance genutzt mit meiner Runde mit dem Holger, Vitali und Alexander heute auch ein

00:01:00: Podcast aufzunehmen zum Thema Filtern, Abscheiden im Maschinenbau, gewerbliche Küchenlüftungen,

00:01:07: Gemeinsamkeiten, die hohe Bandbreite wollen wir einiges mal besprechen heute und euch vorstellen.

00:01:13: Aber davor wir da einsteigen, würde ich mal meine Gäste, den Holger, den Vitali und den

00:01:20: Alexander mal kurz bitten, stellt euch mal unseren Hörern vom Luftpost-Podcast vor. Holger. Ja,

00:01:26: hi. Ja, schön, dass es wieder mal geklappt hat, Sven, zu einem Podcast. Wir haben ja schon den

00:01:31: einen oder anderen gemacht. Dann fange ich mal an mit der Vorstellung. Also ich bin der Holger

00:01:36: Reul, viele werden mich sicherlich schon kennen. Ich bin seit 2014 für REWN tätig und verantworte

00:01:42: den Vertrieb für den Bereich Küchenlüftung und Lebensmittelindustrie. Ja, das Büro sitze in

00:01:49: Butzbach, das ist so 40 Kilometer nördlich von Frankfurt und mein Gebiet umfasst von Hessen,

00:01:55: ja eigentlich die ganze Seite von Westdeutschland hoch bis nach Schleswig-Holstein, also bis an die

00:02:00: dänische Grenze. Ja. Ja, hallo Sven, auch von meiner Seite. Ich möchte mich mal auch kurz

00:02:08: vorstellen. Mein Name ist Vitali Lai. Ich bin jetzt bei REWN seit knapp 20 Jahren dabei tatsächlich.

00:02:14: Bin zuständig für den Vertrieb und ja, macht mir Spaß und ich werde es mit Sicherheit noch

00:02:21: einige Zeit machen. Ja, auch von mir ein Hallo. Alex Roja mein Name. Ich komme aus Mülheim an der

00:02:27: Ruhr, bin 53 Jahre alt, seit 2020 als Handelsvertretung für die Firma REWN auch tätig.

00:02:34: Ja, bin seit knapp 30 Jahren im Bereich Maschinenbau unterwegs, rund um die Werkzeugmaschine. Komme

00:02:41: ursprünglich aus der Betriebsanrichtung und bin froh und glücklich, dass ich seit 2020 für REWN

00:02:47: jetzt auch für gesunde Luft am Arbeitsplatz sorgen darf. Ja, danke euch und wie ich zur

00:02:52: Einleitung gesagt habe, heute ist das Thema sowohl Küchenlüftung wie auch die Luftreinigung im

00:02:58: Werkzeugmaschinenbau, also eine riesen Bandbreite, wo da die REWN GmbH mit ihren Produkten, Prozessen

00:03:05: und Technologien zu Hause ist. Ich habe mir mal so als Leitsatz für den heutigen Podcast aufgeschrieben,

00:03:12: Physik bleibt Physik, egal ob Bratpfanne oder CNC. Holger, wie siehst du das? Dein Spezialgebiet die

00:03:22: gewerbliche Küchenlüftung, nicht als Gast, sondern als Lüftungsplaner, als Problemlöser. Was sind so

00:03:28: die Herausforderungen bei einer gewerblichen Küchenlüftung im Hinblick auf Luftreinhaltung,

00:03:34: Aerosole und so weiter? Ja, da gibt es natürlich jede Menge Sachen, die man beachten muss und die

00:03:40: wichtig sind. Jede Küche, sage ich immer, hat so ihre eigene ihre eigene Charakteristik. Je nachdem,

00:03:46: was gemacht wird, ob es eine einfache Küche ist, wo, was weiß ich, nur einfache Sachen gemacht werden,

00:03:51: Suppen gekocht oder vielleicht ein paar Nudeln gemacht oder dann halt zum Beispiel ein Steakhaus

00:03:56: oder so, wo viel gegrillt wird oder ja asiatische Restaurants, wo mit Woks gearbeitet wird, wo sehr

00:04:02: hohe Temperaturen zum Einsatz kommen. Also das sind Riesenunterschiede. Man kann das nie pauschal

00:04:06: sagen, was ist jetzt in der Küche ganz speziell. Es gibt nie eine grundlegende Problematik. Die

00:04:13: Problematik ist halt immer die, dass wir luftgetragene Stoffe haben, die beim Braten oder

00:04:18: beim Kochen entstehen, die nach oben wandern aufgrund von der Thermik und die halt Probleme

00:04:25: machen. Jeder kennt das ja, wenn er zu Hause was kocht oder wenn er mal ein Steak anbrät,

00:04:29: wie es dann spritzt und das dann rundherum alles schön klebrig ist und man auf den Boden ausrutscht,

00:04:36: weil das Fett überall ist. Und das hat man natürlich dann in der gewerblichen Küche

00:04:39: nochmal mit dem Riesenfaktor mehr wie im privaten Bereich. Und unsere Aufgabe ist es halt wirklich,

00:04:46: dass wir möglichst eine gute Raumluftqualität schaffen in der Küche, dass wir das Personal,

00:04:50: was in der Küche steht und arbeitet, dass wir das davor schützen, dass diese Stoffe

00:04:55: nicht eingeatmet werden, weil die halt auch gesundheitsschädlich sind und damit befassen,

00:04:59: wir uns halt jeden Tag. Und das ist sehr interessant und macht viel Freude.

00:05:03: Das, was jetzt Holger beschrieben hat, ist die eine Seite der REWEN GmbH, der Produkte der REWEN

00:05:11: GmbH, der Technologien der REWEN GmbH, die gewerbliche große Küchenlüftung. Die ganz

00:05:19: andere Seite der Bandbreite ist dann CNC-Werkzeugmaschine. Wenn du kurz mal beschreibst,

00:05:25: analog zu Holgers einer Beschreibung, Alexander, wie es da dann aussieht an Herausforderungen und

00:05:31: Aufgabenstellungen rund um die Werkzeugmaschine. Ja, da musste ich gerade schon schmunzeln,

00:05:36: dass ich dem Holger zugehört habe. Im Grunde genommen ist es eigentlich das gleiche Problem,

00:05:39: was wir haben und was wir bearbeiten. Auch bei uns sind es halt die luftgetragenen Tröpfchen,

00:05:44: also die Aerosole, die wir aus dem Luftstrom trennen wollen und abscheinen wollen und für

00:05:49: eine gesunde Arbeitsplatzumgebung für die Mitarbeiter sorgen wollen. Und im Prinzip ist

00:05:54: es ja das gleiche Problem, was wir haben. Und wir setzen ja im Grunde auch die gleichen Abscheider

00:05:57: ein. Und ja, im Endeffekt ist es so, dass wir wirklich am Arbeitsplatz rund um die

00:06:02: Werkzeugmaschine oder rund in der Werkzeughalle für eine saubere Luft und eine saubere Arbeitsumgebung

00:06:06: sorgen wollen. Wie ist das dann für dich, Vitali, als Vertriebsleiter? Ich meine,

00:06:11: der Holger kann sich voll auf die Küchenlüftung fokussieren mit allen Herausforderungen, die er

00:06:18: gerade beschrieben hat. Ähnlich der Alexander auf die Werkzeugmaschine. Du als Vertriebsleiter

00:06:25: verantwortest ja den kompletten Bereich. Du kannst nicht sagen, ich kümmere mich nur um die Küche

00:06:32: oder nur um die Werkzeugmaschine. Du musst ja, darfst, hast das Glück vielleicht, dass die ganze

00:06:38: Bandbreite abdecken muss. Was sind da die Gemeinsamkeiten bei dir und was sind die großen

00:06:44: Unterschiede? Oder was ist sehr ähnlich? Was ist ganz anders in den zwei Bereichen? Wo gibt es

00:06:50: Gemeinsames? Wo gibt es große Unterschiede? Ja, also natürlich, Unterschiede gibt es da immer. Das

00:06:57: ist klar, das ist das eine, das ist eine Küche, da wird gekocht, da entstehen Phrasen, da entstehen

00:07:03: Dämpfe, die dann sich im Raum eventuell verteilen, die dann erfasst werden müssen und abgeführt

00:07:09: werden müssen, aus der Luft herausgenommen werden müssen. Im Maschinenbaubereich, in der Branche,

00:07:15: ist es so ähnlich, aber da geht es halt meistens darum, das sind gekapselte Maschinen. Auch da

00:07:21: entstehen irgendwelche feinste Partikel, wo geschrubbt, gefräst, gedreht wird, das wird

00:07:26: gekühlt. Da entstehen ja jede Menge Partikel, die dann auch in der Luft schwärmen, die dann

00:07:32: herausgenommen werden müssen. Und ja, meine Aufgabe oder unsere Aufgabe ist es halt auch, dass wir da

00:07:39: mit den Technologien, mit dem Markt immer mitkommen und vor allem auch die Herausforderung, was ich

00:07:45: hier sehe für mich, dass man da einfach auch den Vertrieb immer mitnimmt, dass die immer ja auch

00:07:51: mit dabei sind und dementsprechend auch das Produkt so auslegt, dass man da das passende immer hat.

00:07:58: Ja, Entschuldigung, Vitali, aber genau das passt ja auch. Ich sagte gerade, ich musste schmunzeln,

00:08:03: als der Holger ausgeführt hat. Bei ihm sind es Fette aus der Küche, bei uns ist es halt der

00:08:08: Kühlschmischstoff, das ist ölhaltig und das Öl setzt sich ja dann auch natürlich auf den Geräten,

00:08:13: auf den Maschinen ab. Die Elektronik wird davon angegriffen. Wir haben ja auch teilweise offene

00:08:17: Maschinen und dann verteilt sich dieses Aerosol oder diese Tröpfchen wirklich in der ganzen Halle,

00:08:23: ähnlich wie es dann in der Küche ist. Und da sind eigentlich, merke ich gerade, viel mehr

00:08:28: Überschneidungen, als mir das vorher so bewusst gewesen ist. Es ist das gleiche Problem, was wir

00:08:33: haben, aber in unterschiedlichen Einsätzen. Ja, definitiv. Es ist ja auch so, wir haben jetzt

00:08:38: vorhin oder ich habe das vorhin kurz angeführt, dass wir hauptsächlich in der Küche unterwegs

00:08:41: sind, aber wir machen ja auch einen anderen Bereich, der ja auch extrem stark gefordert

00:08:47: wird, das ist die Lebensmittelindustrie. Es gibt ja überall, wenn man mal so durch die

00:08:50: Republik fährt, irgendwelche große Firmen, kennt jeder, ob das so Tiefkühlpizza ist oder alles,

00:08:55: was man im Supermarkt irgendwo im Kühlregal kriegt oder im Tiefkühlregal, muss ja irgendwo

00:08:59: hergestellt werden oder auch die ganzen Konserven, Suppen und so weiter, die werden ja alle irgendwo

00:09:03: gemacht. Und das sind ja schon richtige Fabrikationen, also es ist richtig eine, man kann sagen eine

00:09:09: Produktion, eine Produktionsküche. Das hat also nichts mit dem Restaurant zu tun, wo man abends

00:09:13: hingeht, sondern da reden wir über ganz andere Dimensionen. Da stehen riesengroße Kochkessel,

00:09:17: wo teilweise mehrere tausend Liter reingehen. Und da kann man sich vorstellen, wenn da gekocht wird

00:09:21: oder wenn da irgendwas angebraten wird oder frittiert wird, was da passiert. Und da kommen

00:09:26: so viele Schadstoffe hoch und die müssen einfach weg, weil das einfach für die Personen, die da

00:09:31: arbeiten, sonst extrem gefährlich wäre, weil diese Partikel sind teilweise so fein, dass die

00:09:36: lungengängig sind, also über die Lunge in die Blutbahnen geraten und dann sich auch in den

00:09:39: Organen absetzen und so weiter und nachweislich dann halt auch krebserregend sind. Deswegen gibt

00:09:44: es ja auch Arbeitsstättenrichtlinien, die klar definieren, wie hoch Belastungen sein dürfen,

00:09:50: Arbeitsbelastungen und so weiter. Und all die Dinge müssen wir natürlich, wenn jemand an uns

00:09:54: herantritt und wir sollen was planen oder wir sollen uns was begutachten, da müssen wir all

00:09:59: diese Dinge beachten und müssen das entsprechend auslegen. Und da bin ich mir hundertprozentig

00:10:02: sicher, dass du, Alex, fast genau die gleichen Probleme hast, wenn du irgendwo in der Dreherei

00:10:08: stehst oder irgendwo die Maschinen sind und wo dann halt auch Ölnebel freigesetzt wird,

00:10:12: wo Leute drin arbeiten. Ja, genau. Das kann man ja sagen, wie ich einleitend gesagt habe,

00:10:18: wir sitzen hier in Frankfurt. Mit dem Grund, dass wir uns heute getroffen haben, neben dem Podcast,

00:10:24: ist eben eine Vorbereitung vom sogenannten Vertriebsdialog, den Vitali im April zusammen

00:10:31: mit Alex und Holger organisiert, vom Vertrieb für den REWEN-Vertrieb, das wir auch in der Nähe von

00:10:36: Frankfurt abhalten werden. Und im Hinblick auf die Vorbereitung haben wir vorher diskutiert,

00:10:42: ich meine, das kann mir unser Zuhörer natürlich auch mal sagen, von der Bandbreite, von der

00:10:47: gewerblichen Küchenlüftung, wo die REWEN GmbH mit ihren Produkten mal entstanden ist, bis hin zu

00:10:54: dem zweiten, ja, recht gut etablierten Standbein der Luftreinigung an Werkzeugmaschinen, ist das

00:11:01: ja eine immense Bandbreite. Und da haben wir vorhin ja besprochen, da dazwischen gibt es ja

00:11:07: durchaus auch Gemeinsamkeiten und gewaltige Potenziale im Hinblick auf unsere Kanalabscheider,

00:11:13: die noch ein bisschen ein ruhiges Dasein haben und ein gewaltiges Potenzial haben. Wenn du mal

00:11:20: da kurz skizzieren könntest, Vitali, was ist denn überhaupt ein Kanalabscheider oder ein

00:11:26: Kanalabluftreiniger, was hat denn damit es auf sich, weil die sind ja noch nicht so bekannt,

00:11:32: diese Produktgruppe? Ja, das ist auch ein wichtiges Tool, also Kanalabscheider, der wird meistens

00:11:39: eingesetzt im Nachgang, dass wir ja irgendwo in der Luftleitung zum Beispiel, wenn jetzt eine

00:11:45: komplette Fertigung in der Halle oder in einer Halle aufgebaut wird, wo Maschinen auch aufgestellt

00:11:54: werden, da wird die ganze Hallenluft auch dementsprechend, denke ich mal, belastet oder,

00:11:59: ja, und muss halt auch be- und entlüftet werden, die komplette Halle und da ist es auch wichtig,

00:12:05: dass wir auch eben da die Belastung aus der Luft rausnehmen und das kann man dann gut gestalten,

00:12:10: indem man eine Luftleitung, so einen Kanalabscheider mit einplant, der dann die Aufgaben

00:12:17: hat, eben auch die flüssigen Partikel, die dann im Kanalsystem kondensieren, da aufgefangen werden

00:12:25: und dann auch aus der Luft rausgenommen werden. Und das ist sowohl im Lebensmittelbereich kommt

00:12:29: das sehr oft vor, zum Beispiel bei der Rösterei, wo Kakaobohnen verarbeitet werden oder im

00:12:39: Maschinenbaubereich, wo dann tatsächlich auch Maschinenbearbeitungsprozesse stattfinden.

00:12:48: Und da kommen ja die Welten zusammen, ich sage mal, einmal haben wir die Produktwelt

00:12:54: der gewerblichen Küchenlüftungen, Lüftungsdecken, Hauben, dann haben wir die Produktwelt der

00:13:00: Luftreiniger für Werkzeugmaschinen, das sind so kompakte Geräte mit eingebauten Abscheidern,

00:13:05: kleinen Ventilatoren. Und dann da dazwischen gibt es dann diese Kanalabscheider, die du

00:13:11: jetzt gerade beschrieben hast. Und da kommt es ja irgendwie zusammen, Alexander, da sind es ja

00:13:16: nicht mehr der Kanalabscheider für die Küchenlüftung oder der Kanalabscheider für die

00:13:21: Lebensmittelindustrie und einen anderen Kanalabscheider für den, was weiß ich, Kugellagerhersteller,

00:13:27: sondern da kommt die Welt zusammen, da ist das eine und dasselbe Gerät oder Komponente.

00:13:33: Ja, Textilindustrie zum Beispiel, da haben wir ja auch ein schönes Projekt gemacht. Also im Endeffekt

00:13:38: ist die Branche eigentlich relativ wurscht. Entscheidend ist ja, gibt es Probleme mit

00:13:43: Aerosolen, die wir abschalten können, wo wir helfen können, oder haben die Kunden da keine

00:13:47: Probleme? Und die, die Probleme haben, die kommen auch gerne auf uns zu oder wir kommen auf die

00:13:53: Kunden zu. Der Unterschied eigentlich bei den Kompaktgeräten und den Kanalgeräten ist relativ

00:13:58: simpel erklärt. Die Kompaktgeräte, wie ich es dann immer schon sage, sind kompakt, können direkt an

00:14:01: der Werkzeugmaschine eingesetzt werden, sind auf die Leistung ausgelegt, haben den Ventilator,

00:14:06: haben einen Frequenzumrichter verbaut, gehen jetzt in den Bereich der Kanalgeräte, dann brauchen wir

00:14:11: definitiv einen Partner an unserer Seite, da brauchen wir einen kompetenten Anlagenbauer,

00:14:15: der entsprechende Auslegungen macht, der den Kanal berechnet, der den Ventilator dafür berechnet,

00:14:19: weil das sind dann Komponenten, die noch benötigt werden. Aber das Abscheideprinzip ist am Ende des

00:14:25: Tages eins zu eins das gleiche. Und Holger, ich weiß nicht, ob man den Namen nennen darf, aber

00:14:32: ich sage mal, in deinem Vertriebsgebiet in Hessen gibt es einen weltweit bekannten Hersteller von

00:14:39: Arbeitskleidung und bei dem hast du es ja hinbekommen, sowohl die Küchenlüftung mit

00:14:45: der üblichen Küchenhaube, Küchenlüftungsdecke auszustatten und auch Kanalabscheider. Kannst du

00:14:52: mal erzählen, was du da gemacht hast? Ja, also den kennt jeder, der ist auch immer schön beim

00:14:57: Fußballstadion, macht ja große Bandenwerbung, also ich denke, weiß jeder, über wen wir sprechen da.

00:15:01: Die Firma hat einen wahnsinnigen Aufschwung genommen, ist eigentlich ein Familienunternehmen,

00:15:07: mittlerweile haben die in Hessen drei oder vier große Factories, wo die Arbeitsbekleidung gemacht

00:15:13: wird. Wir haben dann eine von den Factories gemacht, wo hauptsächlich Schuhe hergestellt

00:15:17: werden und da arbeitet natürlich auch ein Haufen Leute, da haben wir dann die Betriebskantine von

00:15:22: diesem Neubau gemacht, die habe ich hin und habe das alles geplant und ausgelegt und so weiter und

00:15:27: im Zuge dessen sind wir dann auch irgendwie auf die Sprache gekommen, was denn sonst noch so

00:15:31: passiert da und dann kam dann halt genau das, was du gesagt hast, bei den Fertigungsprozessen gab es

00:15:37: tatsächlich auch einen Anwendungsfall, der prädestiniert war für unsere Kanalabscheider

00:15:41: und so kam das dann halt. Dann haben wir uns das auch angenommen, haben geguckt und was für ein

00:15:45: Gerät passt dazu und haben genau die richtige Lösung gefunden und somit haben wir wirklich die

00:15:50: Technologie von REVEN bei dem Kunden praktisch genau den Anwendungsfällen verbaut, die wir auch

00:15:56: komplett anbieten. Das war ein schönes Beispiel. Ist das denn, wenn ich mal Fragen erfolge, ist das

00:16:01: denn der gleiche Ansprechpartner dann in solchen Fällen oder hast du mit unterschiedlichen

00:16:04: Abteilungen zu tun, Planern zu tun? Ja gut, in dem Fall war es jetzt so, dass ich direkt beim

00:16:09: Kunden war und da mit dem technischen Leiter auch zu tun hatte. Die haben zwar auch einen

00:16:12: Haustechnikplaner, der sich um die TGA kümmert beziehungsweise um die Prozesse, die da entstanden

00:16:18: sind. Da saßen wir schon in der großen Runde in einem Besprechungsraum, wo halt die Ansprechpartner

00:16:23: waren. Man kann das nie pauschal sagen, ob es immer der gleiche Ansprechpartner ist. Es ist

00:16:27: tatsächlich so, dass für die klassische Raumbelüftung, zum Beispiel in der Werkzeughalle,

00:16:32: da ist eigentlich der TGA-Planer für zuständig, der auch die Lüftung plant. Aber dann für den

00:16:37: Maschinenpark selber sind das natürlich eigentlich wieder andere spezielle Fachleute, weil das nicht

00:16:41: die Kernkompetenz ist von einem TGA-Planer, weil der kennt sich in der Regel nicht mit

00:16:45: Fräsmaschinen und Drehmaschinen oder sonst irgendwas aus. Ja, dann haben wir schon wieder

00:16:49: eine Gemeinsamkeit. Das ist die Erfahrung, die ich gemacht habe, genauso. Also im Maschinenbau habe

00:16:54: ich wirklich dann entsprechend mit teilweise den Eigentümern zu tun oder mit den Werksleitern oder

00:16:58: Abteilungsleitern. Und wenn es dann wirklich Richtung Kanal geht, sind es wirklich Anlangbauer

00:17:02: und komplett andere Ansprechpartner. Also das macht es ja auch sehr spannend, dass man immer

00:17:05: wieder mit anderen Ansätzen auch an die ganze Sache herangehen kann. Definitiv. Und wir haben

00:17:09: jetzt das Glück, dass wir aufgrund von unserer Tätigkeit halt auch breit gefächert sind. Wir

00:17:14: haben gerade bei mir, ich habe ja wirklich vom Architekt über den TGA-Planer, den teilweise

00:17:22: Elektroplaner, Küchenplaner logischerweise und bis hin zum Bauern, Generalunternehmer. Also wir

00:17:28: haben ja eigentlich das komplette Portfolio an Kunden, die es gibt, betreuen wir ja. Und dann

00:17:34: gibt es immer wieder Schnittmengen, dass man da einfach, man muss halt auch immer nach links und

00:17:38: rechts gucken, wenn man irgendwo ist. Also ich gucke immer, wenn wir irgendwo sind und wir besprechen

00:17:43: irgendwas, wenn das eine Küche ist oder egal, auch im Lebensmittelbereich. Gibt es vielleicht

00:17:47: noch was anderes in dem Gebäude oder entstehen andere Prozesse, wo unsere Sachen sinnvoll wären

00:17:53: einzusetzen und dann ist das eine Win-Win-Situation? Eins zu eins. Also wenn ich so ein Kompaktgerät

00:17:58: berate beim Kunden, dann schaue ich natürlich auch mal, was ist an der Lüftung oder an der

00:18:02: Decke, was hängt da an Lüftungskomponenten. Aber wie machst du das eigentlich? Also ich habe jetzt

00:18:10: das Glück, dass Revium mir wirklich ein kompaktes, kleines Vorführgerät zur Verfügung gestellt hat,

00:18:14: mit Sichtglas, funktionsfähig. Das packe ich in den Kofferraum, fahre zu Kunden, mache wirklich

00:18:18: die Beratung vor Ort live. Also wirklich ein funktionsfähiges, kompaktes Gerät. Kann simulieren,

00:18:25: wie auch eine Reinigung gemacht werden kann, wenn die überhaupt gemacht werden muss, weil wir ja

00:18:28: selbstreinigende Produkte haben. Hast du sowas auch oder machst du das alles mit Planung und

00:18:34: wirklich mit Planern und Technik? Ja, das wäre ein bisschen schwierig. Also bei einer Küchenhaube

00:18:38: oder Küchentheke sogar, das wäre ein bisschen schwierig vorzuführen. Also letztendlich verbauen

00:18:44: wir, wir haben ja alle ein Herzstück in allen Komponenten, die wir bauen. Das ist unser X-Zyklon

00:18:48: Abschalter, wo wir auch ein Patent drauf haben, der halt einfach der hochwertigste Abschalter

00:18:54: am Markt ist, mit dem mit Abstand höchsten Abschalterraten, die wir auch immer nachweisen

00:18:59: können bei jedem Projekt über eine Partikelmessung zum Beispiel. Und diese Bauteile sind ja letztendlich

00:19:04: die, auf die es ankommt. Und da reicht es, wenn ich einen Abschalter mitnehme, um erst mal das

00:19:09: Grundprinzip der Technik zu erklären. Das kommt dann schon rüber und alles, was danach kommt,

00:19:14: wir reden ja dann auch über Erfassung, wenn wir nochmal sicher darauf eingehen, was bedeutet

00:19:19: überhaupt eine gute Erfassung? Was ist mit der Nachbehandlung? Was ist mit Forschungsschriften?

00:19:24: Es gibt ja natürlich Brandschutz mit einer Feuerlöschanlage oder eine Reinigungsanlage,

00:19:28: die es in Küchen gibt, dass die Anlage sich nachts automatisch reinigt. Das sind natürlich

00:19:32: Bauteile, die kann man ja gar nicht als Muster mitnehmen. Dafür haben wir aber natürlich super

00:19:36: gute Unterlagen. Wir haben einen wahnsinnig guten Blog, der von Sven immer regelmäßig gepflegt wird

00:19:41: und überarbeitet wird, wo alle unsere Produkte perfekt erklärt werden, mit Videos, mit allem

00:19:46: Möglichen drum und dran. Also da kann man so viel rausholen. Und mit diesen Unterlagen reicht

00:19:51: das vollkommen aus, wenn ich beim Kunden bin, um ein Gespräch zu führen. Da kann ich allein mit

00:19:56: diesen Unterlagen, kann ich dem Kunden genau erklären, was er bekommt und dann wirklich auch

00:20:01: entsprechend die Argumente liefern und dann sind die Leute auch echt begeistert davon.

00:20:04: Dann haben wir jetzt doch endlich mal einen Unterschied gefunden. Weil das ist in meinem

00:20:10: Bereich wirklich komplett anders. Ich habe das am Anfang, den X-Sequencer habe ich auch als Muster,

00:20:15: ich habe den mitgenommen. Ich habe dann auch die technischen, ich kann das ja alles oder auch über

00:20:19: die Website von REVEN, die Videos, die Tutorials, die wir haben. Und dann konnte ich das immer gut

00:20:23: erklären und das hat auch mal jeder verstanden. Aber dann stand ich halt oft mit Wettbewerbern im

00:20:28: Einsatz, die einfach Filtertechniken eingesetzt haben. Also nicht abgeschieden haben, sondern das

00:20:32: Medium einfach nur aufgefangen haben. Und die waren im Ansatz dann erstmal im Erstangebot 300,

00:20:39: 400 Euro günstiger, haben aber natürlich nicht reingeschrieben, dass sechs Monate später ein

00:20:43: Filter für 800 Euro gekauft werden muss. Das heißt, ich war in diesem Moment dann manchmal

00:20:46: erstmal raus und das war dann die Idee, warum ich mir dann die Frage gestellt habe, wie kriege ich

00:20:50: das besser hin. Habe dann das Vorführgerät bekommen und seitdem ich das zeigen kann und

00:20:55: auch zeigen kann, dass wir die mechanische Abscheidung haben, eine lebenslange Garantie

00:20:57: auf unseren X-ZYCLONE geben, habe ich dann wirklich das noch besser rüberbringen können. Also das ist

00:21:02: von den Kunden zum Anfassen einfach noch mal viel besser gewesen. Das ist ein wichtiger Punkt und ich

00:21:09: denke bei den Kanalelementen, Kanalabschaltern oder Abluftkanalfilter, wie immer man die

00:21:17: Komponenten auch nennen mag. Vitali hat ja vorher gut erklärt, wie sie eingebaut werden und was sie

00:21:23: dann machen. Aber ich denke, was wichtig für unsere Zuhörer im Luftpodcast ist, dass wir

00:21:30: damit sauber herausarbeiten, warum überhaupt. Warum brauche ich eine Küchenlüftung? Das ist

00:21:37: relativ schnell klar. Man will den Kochnebel, die Kochtämpfe erfassen, absaugen und das Küchen

00:21:43: Personal schützen. Oder das, was der Alexander gerade beschrieben hat. Er tut sich recht einfach,

00:21:49: die Maschinenbediener an der Werkzeugmaschine aufzuklären mit Vorführgeräten. Dann wird

00:21:56: natürlich auch relativ schnell den Nutzen klar, dass man eben den Luftreiniger braucht, damit der

00:22:01: Maschinenbediener nicht diese Kühlschmierstoffe abbekommt. Diese zwei Bereiche, diese zwei

00:22:08: Erklärungen sind nach Methode aber gut zu erklären, gut zu erläutern. Aber mal nochmal die Frage

00:22:17: beleuchtet, wozu und warum ein Küchenkanalabscheider, ein Abluftkanalabscheider in der Abluftkanalstrecke

00:22:30: im Produktionsbetrieb, im Maschinenbau, warum macht man denn das? Was ist denn der Nutzen? Was ist

00:22:35: der Sinn? Warum soll man das tun zum Personalschützen, zum Abluftgerät schützen? Oder was sind da die

00:22:43: Gedanken, der Nutzen, warum man das macht? Gut, wir haben ja teilweise auch in den Prozessen, gerade

00:22:51: in der Küche, sehr viel verdampfte Anteile drin, die man mechanisch nicht abscheiden kann. Also

00:22:57: auch nicht mit unserem Hexiklonabscheider, weil verdampft bedeutet halt gasförmig und Gas kann

00:23:01: man einfach nicht durch eine Umlenkung oder durch eine Zentrifugalkraft abscheiden. Das heißt da,

00:23:06: in dem Fall geht man dann oder bedient man sich auch dem Trick, dass man sagt, man schaltet in

00:23:11: die Kanalstrecke, abscheidet danach und bringt vorher diesen verdampften Anteil zum kondensieren,

00:23:17: so dass er wieder flüssig ist und kann dann einfacher die Sachen abscheiden und auch das

00:23:22: Kondensat oder sowas abführen. Okay, und was würde passieren, wenn man es nicht machen würde,

00:23:27: wenn man keinen Kanalabscheider hätte? Was würde dann passieren? Ja, dann könnte es passieren,

00:23:32: dass sich das alles, das ganze Kondensat, das sich dadurch bildet im Kanalsystem, dass sich das dann

00:23:37: ablagert und dann im schlimmsten Fall so ein ganzes Kanalnetz mal runter kracht, weil die ja

00:23:42: dementsprechend schon dicht gebaut werden ohne Leckagen, wenn sich da nach Jahren Flüssigkeit

00:23:48: sammeln könnte. Was der Holger ja gesagt hat, dass was verdampft abgesaugt wird zwar, aber sich

00:23:55: irgendwo dann niederschlägt und das passiert im Kanalsystem, ob das jetzt eine Küchenlüftung

00:23:59: ist oder auch im Maschinenbaubetrieb, wo dann auch Dämpfe aufsteigen. Das kann durchaus mal

00:24:06: passieren, das wäre gravierend. Es kann auch passieren, dass es nicht unbedingt nur im Kanal,

00:24:12: das ist natürlich auch ein Riesenfall, was du jetzt sagst, das ist natürlich eine Riesengefahr,

00:24:15: was auch häufig passiert, dass wirklich die komplette Kanalstrecke inklusive dem Ventilator

00:24:20: oder Lüftungsgerät passiert, also praktisch durchströmend und dann erst nachher am Austritt

00:24:25: sichtbar ist. Das heißt, wenn man dann in der Fassade zum Beispiel ein Fortluftwetterschutzgitter

00:24:29: hat, dann läuft die dreckige Brühe die Fassade runter oder oben auf dem Dach, wenn ich über eine

00:24:34: Deflektorhaube oder durch irgendein Ausblaswerk entsprechend die Fortluft wegbringe und dann habe

00:24:40: ich da oben natürlich eine Riesensauerei und das Gebäude nimmt Schaden und das ist dann halt mit

00:24:46: unheimlichen Folgekosten auch verbunden. Und es ist ja auch so, man korrigiert mich, wenn ich was

00:24:52: Falsches sage, aber ich meine, es ist doch so, wenn man mit einer Abluft aus einer Gebäudehülle

00:24:58: rausgeht, also die die Abluft praktisch in die Umgebung bläst, dann ist doch ab einer Abluftmenge

00:25:04: von rund 4.000 Kubikmeter eine Wärmerückgewinnung mehr oder weniger in den allermeisten Fällen

00:25:13: vorgeschrieben. Ja genau und das ist auch ein wichtiger Punkt, man schützt damit die Wärmerückgewinnung,

00:25:19: also den Wärmertauscher selber an sich, der ja sehr empfindlich ist, weil wenn der mal dicht ist,

00:25:23: dann funktioniert er einfach nicht und ja, das ist halt als Schutzmaßnahme eine sehr effektive

00:25:30: Lösung, so ein Kanalabscheide im Nachgang. Und da sind wir auch wieder bei Gemeinsamkeiten. Wie

00:25:36: man es an den Geräten, an der Werkzeugmaschine kennt, ich sage mal herkömmliche, eher altmodische

00:25:42: Lösungen, haben halt irgendeinen lieblosen Filter eingebaut und so macht man es ja oft in der

00:25:47: Abluftkanalstrecke, sieht man es ja auch immer wieder. Ein Taschenfilter rein und der wird schon

00:25:52: alle schwitzen. Ja, definitiv. Das ist natürlich, wie du schon richtig gesagt hast, ein Filter ist

00:25:57: ein Filter, der speichert das Medium und verändert seinen Druckverlust. Das heißt, wenn der Filter

00:26:04: neu ist, hat er relativ wenig Druckverlust, so einen sogenannten Anfangsdruck und mit zunehmender

00:26:09: Betriebszeit setzt er sich immer mehr voll. Das heißt, die Luft hat immer mehr Widerstand, wo sie

00:26:13: durchgesaugt werden muss, was letztendlich auch dann die Kosten erhöht, weil er in die Ladung

00:26:17: mehr Strom aufnehmen muss, auf seiner Kennlinie hochfährt, weil er mehr Druckverluste verbinden

00:26:21: muss. All diese Punkte sind natürlich riesen Nachteile, die wir beim Abschalter nicht haben,

00:26:25: weil der Abschalter, der schaltet wirklich ab, so wie der Name sagt, der trennt aus dem Luftstrom

00:26:31: und hat keinerlei speichernde Wirkung und hat auch keinen Druck, der sich verändert. Das ist

00:26:36: halt auch ein riesengroßer Vorteil. Ja, und vor allem darf man nicht vergessen, was ein sehr

00:26:39: wichtiger Punkt ist, ist die Brandgefahr. Wenn sich da so ein Filter zustopft, ich sag mal jetzt

00:26:44: vollsaugt und dann aus irgendeinem Grund irgendwie dann Funk reinkommt, dann ist das eine Brandgefahr,

00:26:50: wo man in erster Linie gar nichts sieht. Man erkennt es nicht, man spürt es dann,

00:26:53: wenn es schon zu spät ist, in den meisten Fällen. Absolut, also Brandgefahr ist natürlich auch ein

00:26:57: riesenwichtiges Thema, aber was bei Küchen fast noch extremer ist oder was man dann auch schnell

00:27:02: merkt, ist die Geruchsbildung. Ja, weil ein Filter, der sich vollsetzt oder irgendwo was gespeichert

00:27:07: wird, das fängt an zu stinken. Jeder kennt das, wenn er irgendwo mal an der Küche an einem

00:27:12: Küchenfortluftausblas vorbeigegangen ist in der Innenstadt. Wenn die Anlage steht, stinkt das aus

00:27:17: dem Wetterschutzgitter raus wie verrückt nach kaltem Fett und das Problem ist, was einmal sich

00:27:22: abgesetzt hat, das bleibt auch drin geruchsmäßig und auch die Keimbildung, das ist ja eine

00:27:26: Keimbildung, die da entsteht. Kannst du davon abgesehen, dass ich letztendlich auch umgibsive

00:27:30: und und und darin entsprechend ansammeln kann? Ich finde es hochinteressant. Ich muss meinen

00:27:35: Zuhörern gestehen, das Gespräch, der Podcast war gar nicht zwingend mit dem Thema so geplant,

00:27:41: aber wir bleiben dabei, weil ich denke, vor allem viele Zuhörer aus dem Anlagenbau, aus der

00:27:49: Lüftungstechnik kennen das. Mir denkt es noch, wo ich vor 30 Jahren angefangen habe, da war es

00:27:56: durchaus üblich, dass man noch Lüftungstechnik und Küchenhaube mit Aluminium, mit Edelstahl,

00:28:01: Gestrickfiltern gemacht hat und die sind ja mittlerweile sogar verboten. Da haben wir auch

00:28:06: in unserem Blog ganz aktuell einfach auf REWEN.de und dann auf den Blog klicken, da haben wir ganz

00:28:12: aktuell einige tolle Blogartikel und Podcasts online, wo wir das Thema intensiv behandeln,

00:28:18: Filter, Abscheider und ich sage mal so von 1980 bis 2000 war so ein Prozess, wo in der Küchenlüftung

00:28:27: Filter aufgrund der vielen Nachteile mehr und mehr verdrängt wurden. Ähnliches, korrigiere mich Alex,

00:28:34: wenn ich Falsches sage, aber ähnliches beobachten wir in meinem Maschinenbau, wo Filter sicherlich

00:28:40: noch verbreitet sind, aber auch mehr und mehr in den Hintergrund treten und ich denke, das ist auch

00:28:45: an uns ein Stück weit selten Prozess in der Anlagentechnik im Abluftbereich anzustoßen,

00:28:52: weil Lüftungsgeräte, Wärmetauscher, überall halt ein Taschenfilter davor hingebaut und ich denke,

00:28:59: da ist ganz oft die sehr viel sinnvollere Lösung auch der Abscheider. Da braucht es halt einfach

00:29:06: Informationen und Aufklärung. Ich sage mal, im Maschinenbau wahrscheinlich deine tagtägliche

00:29:12: Aufklärungsarbeit, Alexander. Ja und da komme ich wieder zu meinem Vorführgerät und vor allen Dingen

00:29:18: habe ich in den ersten zwei Jahren auch ein Stück weit Lehrgeld bezahlt. Ich habe eigentlich mal

00:29:22: versucht, so die Werksleiter zu erreichen, um auch saubere Luft auch anzusprechen. Mittlerweile

00:29:26: gehe ich eigentlich mehr so Richtung Instandhaltung und Wartung, weil die Jungs, die haben tagtäglich

00:29:31: oder wöchentlich mit genau diesen Filtern zu tun, die die austauschen müssen, die vollgesifft sind,

00:29:35: die schwer sind, die oben auf den Maschinen liegen. Ich hatte jetzt einen Kunden, der ist von der

00:29:40: Leiter gefallen, als er diesen Filter tauschen wollte und ja, da haben wir natürlich durch

00:29:45: diese Abscheidung mit dieser Selbstreinigung, die wir ja haben, weil wir ja Flüssigkeit abscheiden

00:29:49: und Flüssigkeit somit in X-Syklon auch quasi selbst reinigt, einen riesen Vorteil und wenn man

00:29:55: das dann zeigen kann und da bin ich komplett bei dir, man muss es halt einfach zeigen und

00:29:59: die Kunden darauf aufmerksam machen, weil seit 40, 50 Jahren ist es gang und gäbe und üblich,

00:30:05: dass irgendwelche Filter, Papierfilter, Taschenfilter, HEPA-Filter eingesetzt werden,

00:30:09: die alle ihren Zweck erfüllen. Gar keine Frage, es funktioniert ja. Die Frage ist,

00:30:13: ist es Stand der Technik? Was schön ist, die unheimliche Bandbreite, die solche Luftreiniger

00:30:20: für eine Abluftkanalstrecke abdecken, ist natürlich auch toll und wirklich interessant.

00:30:26: Ich werde auch in dem Podcast, in den Shownotes, also im Beschrieb vom Podcast, die Links mit

00:30:33: reinnehmen. Da kommt ihr dann in unseren Konfigurator und könnt mal die Übersicht

00:30:38: auch für diese Kanalabluftreiniger euch anschauen, weil nächster ganz interessanter Punkt zu den

00:30:45: Lösungen ist natürlich die Bandbreite, wo die eingesetzt werden. Alexander hat es vorher kurz

00:30:51: angedeutet, er hat in der Textilindustrie schon einen super Anwendungsfall gefunden,

00:30:57: eine erfolgreiche Pilotanlage installiert. Holger hat es vorher beschrieben, beim Hersteller von

00:31:04: Sicherheitsarbeitskleidung wird man ja nicht unbedingt vermuten, dass es da einen Bedarf gibt

00:31:09: und nennt vielleicht noch zwei, drei weitere Beispiele von interessanten Einsatzgebieten.

00:31:15: Also wir sind ja jetzt hier gerade in Frankfurt und gucken hier auf die Skyline und wenn Sie sich

00:31:20: vielleicht erinnern, Sven, das war relativ am Anfang, wo ich für REWEN tätig war, hatten wir

00:31:25: ja einen Fall hier an der Zeil, praktisch die Hauptgeschäftsstraße von Frankfurt. Da war ein

00:31:30: Restaurant, ein thailändisches Restaurant, was unheimlich gut besucht wird, wo mittags die Leute

00:31:36: hingehen zum Business Lounge, hier die ganzen Bänke und Versicherungsleute und so. Die machen

00:31:41: also in der Mittagszeit von 12 bis 14 Uhr zighundert Essen und arbeiten da mit einer ganzen

00:31:48: Brigade mit Gasbox und die haben ihren Fortluftausblasen oder Ventilator, das Abluftgerät

00:31:56: war auf einem drei- oder viergeschossigen Gebäude oben auf dem Dach drauf und rundherum stehen halt

00:32:01: viele Hochhäuser, Türme, wie man es von Frankfurt kennt und die haben so dermaßen Geruch produziert

00:32:06: oder Gestank produziert, muss man schon sagen, dass die Leute sich rundherum überall beschwert

00:32:11: haben, wenn die dann mal das Fenster aufgemacht haben oder irgendwas und das jetzt die Lüftungsanlagen

00:32:14: haben dann das angesaugt und da hat das Ordnungsamt natürlich riesen Stress gemacht und hat denen eine

00:32:19: Frist gesetzt von drei Monaten oder was, die mussten das in den Griff kriegen, ansonsten solle das

00:32:23: Restaurant geschlossen werden. Die haben alles mögliche versucht über Aktivkohle, Filter und so

00:32:28: weiter, dann haben sie den Griff gekriegt und das kam jetzt über einen Anlagenbauer hier in Offenbach,

00:32:32: mit dem ich sehr gute Geschäfte mache und schon sehr lange kenne, der kam dann auf mich zu und hat

00:32:37: gefragt, ob wir mal einen Ortstermin machen können, haben wir uns das angeguckt und da haben wir auch

00:32:42: einen Kanalabscheiter aufs Dach oben gesetzt, der zum einen die Luft nochmal reinigt, aber auch die

00:32:47: Gerüche rausholt, das heißt wir haben da nochmal über einen Granulat-Geruchsfilter dafür gesorgt,

00:32:51: dass die Gerüche eliminiert wurden und es hat perfekt geklappt, also das Restaurant ist nach

00:32:56: wie vor noch geöffnet und die haben im Ordnungsamt keinen Ärger mehr. Also man sieht, wie effektiv das

00:33:01: sein kann. Tolle Referenz, habt ihr noch ein Beispiel? Alexander schüttelt gerade den Kopf,

00:33:07: aber mir fällt trotzdem was ein. Du hast einen Kunden, der setzt Kanalabscheiter in Lackieranlagen

00:33:13: ein. Sage ich was Falsches? Nein, das ist vollkommen richtig. Nicht nur den. Den Kopf

00:33:22: schütteln hast du richtig beobachtet, weil der Witterli, glaube ich, noch sagen wollte. Witterli

00:33:27: kommt gleich dran. Mir kommt gerade noch ganz was anderes in den Sinn. Also im Grunde alles,

00:33:34: was Tröpfchen für mich ist, also Aerosol, Luftgetränke, das kriegen wir. Und ich habe

00:33:37: einen Kunden, das ist kein Kanal, sondern ein ganz kleines Gerät. Unser C1 ist das kleinste Gerät,

00:33:43: was wir haben, das setzt die Überwaschkabinen ein. Also der wäscht und da ist unwahrscheinlich

00:33:48: viel gedunst und das Wasser ist immer verdunstet und verloren gegangen und der kam dann auf uns zu.

00:33:52: Den hätte ich jetzt nie auf dem Schirm gehabt, dass ich da mich mal vorstelle und der kam dann

00:33:56: auf uns zu, ob wir nicht eine Möglichkeit hätten, das zurückzugewinnen, damit er das

00:33:59: weiter nutzen kann. Deswegen, da gibt es viele Ansätze. Ja, jetzt wo du sagst mit Waschen,

00:34:06: ja genau, also da gibt es tatsächlich viele, viele Ansätze. Ein Beispiel, zum Beispiel bei

00:34:11: einer Bierbrauerei, da haben wir letztes Jahr einen Test gefahren, erfolgreich einen Test gefahren. Die haben das

00:34:18: Problem, wenn die ihr Bier brauen, das war einfach gesagt, dass da die ganzen Dämpfe, die werden

00:34:25: einfach nach draußen geblasen. Das kondensiert dann, das legt sich irgendwo auf dem Dach, setzt

00:34:30: sich ab und da sind dann ja Ungeziefer, Vögel, alles mögliche, was sich da alles sammelt und

00:34:36: sich da die Gerste oder das Kondensat von den Gersten sich da bedienen. Um das zu vermeiden,

00:34:42: das zu verhindern, da haben wir jetzt zum Beispiel so eine Technologie auch eingesetzt, dass wir zuerst

00:34:47: die Dämpfe dementsprechend zum Kondensat bringen und dazu setzen wir so ein Wäscher ein, Wäscher

00:34:54: nennt man, aber wir besprühen quasi die Luft bevor die Luft dann durch so einen Aerosolabscheider

00:35:00: geht, wo dann tatsächlich die Dämpfe zu flüssigen Partikel werden und dann dementsprechend auch

00:35:06: abgeschieden werden. Jetzt ein Beispiel Brauereien, da gibt es noch zig andere Beispiele oder ein sehr

00:35:11: sehr gutes Beispiel auch bei einer Molkerei, wo dann die Milch pulverisiert wird, das heißt durch

00:35:17: eine gewisse Temperaturzufuhr, durch so eine Walze wird die Milch in flüssige Form geführt und dann

00:35:24: solange erhitzt, bis es dann pulverartig wird, das ist ja zwar einfach schnell gesagt, aber der Dampf,

00:35:30: der da entsteht, der wird auch abgesaugt und nach draußen geführt und das hat dann zu einem

00:35:35: Problem geführt, dass sich dann in der kompletten Anlage überall da auf dem Parkplatz, auf den Autos,

00:35:42: auf den Dächern diese Molke abgesetzt hat. Das hat erstens zu Geruchsbelästigung geführt und dann

00:35:47: natürlich auch wiederum die Vögel, die da sich schnell das zu Nutze gemacht haben und da gespeist

00:35:56: gegessen haben und da wo sie auch gegessen haben, da haben sie sich auch natürlich wieder erleichtert

00:36:01: und das ist halt bei den Lebensmitteln schon sehr sehr gravierend, deswegen auch da hat man dann so

00:36:07: ein Kanalabscheider-System eingesetzt mit dem Wäscher davor, wo dann die Luft quasi durch diese

00:36:13: Molke, was sie ja genug haben, besprüht worden ist und die Luft hat kondensiert und dann

00:36:21: dementsprechend auch abgeschieden. Und was nicht zu unterschätzen ist, das ist noch ein Einwurf von mir,

00:36:27: eine lustige Story. Ich war mal beim Kunden, wo man vor 20 Jahren oder noch länger ist das her,

00:36:36: so die erste Kanalabscheider entwickelt haben und auch getestet haben und ich weiß noch, das war

00:36:43: eine Dreherei, ein großer Maschinenbaubetrieb auf der Schwäbischen Alb, wo zig Drehautomaten in einer

00:36:50: Halle gestanden sind und jeder Drehautomat hat auf der Werkzeugmaschine einen Luftreiniger gehabt,

00:36:56: aber zusätzlich braucht natürlich die ganze Produktionshalle noch eine Lüftung, also eine

00:37:02: Zu-Abluftanlage zur Klimatisierung, zur Kühlung, zum Heizen, zum Wärmen und auch natürlich zum

00:37:08: Grundaustausch der Luft für das Personal in der Halle. Und da hat man dann noch zusätzlich aus

00:37:15: all den Gründen, die wir jetzt diskutiert haben, eben in die Abluftkanalstrecke so einen ersten

00:37:20: Kanalabscheider eingebaut mit auch so einem X-Zyklon-Abscheider integriert und diese

00:37:26: Kanalabscheider waren recht große, die haben dann eine Auffangbox unter den Abscheidern, wo die

00:37:33: abgeschiedene Flüssigkeit gesammelt werden kann und das war so ein großer Abscheider, da ist die

00:37:39: Box durchaus in der Größen von einer Badewanne, also können entsprechend Mengen an Flüssigkeit

00:37:44: gespeichert werden und ich weiß noch, wo wir dann die Anlage nach einem halben Jahr Testlauf

00:37:50: begutachtet haben, war ein Planungsbüro dabei, ein Planer dabei, der die Sache ja eher skeptisch

00:37:58: beäugt hat und der meinte noch, ach da ist doch nichts drin in der Auffangwanne und glaubt es doch

00:38:03: nicht und die Auffangwanne hat so eine große Ein-Soll-Mufe, wo dann je nach Anwendung entweder

00:38:11: die Flüssigkeit permanent abgelassen werden kann oder man hat eben einen Hahnen dran und wenn die

00:38:16: Wanne dann voll ist, das kann man optisch sich anzeigen lassen, muss man es eben ablaufen lassen

00:38:21: und der Planer ist da sehr selbstbewusst an den Hahnen hin marschiert, ich wollte ihn noch warnen,

00:38:27: der hat den Hahnen aufgedreht und da kam aus der Mufe, wie aus einem Feuerwehrschlauch, Öl

00:38:34: rausgeschossen, dem auf den Anzug und die Krawatte und dann hat er eben auf die Art und Weise gesehen,

00:38:41: was da gesammelt wird in sechs Monaten, also es ist halt auch so ein Punkt, die Aerosole sind winzig,

00:38:47: klein, sind unsichtbar, aber wenn da tagtäglich über so eine Lüftung zehntausende von Kubikmeter

00:38:54: gezogen werden und in jedem 100 Kubikmeter sind paar Milligramm Flüssigkeit, Tröpfchen, da kommt

00:39:03: was zusammen, da kommen Mengen zusammen, das ist unvorstellbar. Die Anekdote bleibt mir wirklich im

00:39:11: Kopf, dass man eben verstehen kann, über was für Mengen man redet und der Holger hat ja vorher das

00:39:20: Thema mit dem Italiener Brandschutz beleuchtet, das ist ja nicht nur ein Küchenthema, Alexander,

00:39:26: auch im Werkzeugmaschinenbau ist das ja je nach Kühlschmierstoff ein wahnsinnig kritisches Thema,

00:39:33: wenn du da vielleicht noch ein Wort dazu sagen kannst. Ja, ein ganz großes Thema sogar, weil es

00:39:38: gibt ja auch Bereiche, wo wirklich rein mit Öl gearbeitet, geschmiert, gekühlt wird und da ist

00:39:43: natürlich so eine Brandlast noch wesentlich höher, wenn man mit reinem Öl arbeitet und dadurch,

00:39:47: dass unsere Exekutionen auch nach dienendem Brandschutz geprüft sind, undurchlässig sind,

00:39:52: haben wir natürlich auch da nochmal ein Verkaufsargument und einen guten Grund,

00:39:56: das Thema anzusprechen. Ja und ganz zum Schluss, ich meine das ist vielleicht auch noch ein Punkt,

00:40:01: der ist jetzt für den Invest vielleicht nicht vordergründig super wichtig, aber es ist

00:40:06: natürlich auch ein Umweltschutzthema. Ich meine, immer und immer wieder versuche ich klarzumachen

00:40:16: und fast zu predigen, dass eine professionelle Lüftung und Luftreinhaltung immer drei Schritte

00:40:22: sind. Der Holger hat es vorher kurz angesprochen, der erste Schritt ist dieser Nebel, dieser Dampf,

00:40:28: egal was für ein Prozess es ist, vom Kochen bis zur Maschine, Maschinenbau, der erste Schritt ist

00:40:36: immer diesen Nebel einzufangen, zu erfassen ist der richtige Ausdruck. Mit einer Haube, mit einer

00:40:43: Box, mit einem Absaugrohr, mit einer Düse, man muss es erst einmal erfassen, also es catchen,

00:40:50: es einfangen und dann der zweite Schritt ist eben es abzusaugen und dann machen halt viele

00:40:57: Leute gedanklich schon den Haken und sagen Check, Mission accomplished, aber der dritte Schritt ist

00:41:03: natürlich noch das, was man erfasst und absaugt dann, diese luftgetragene Schadstoffe vom Abluftstrom

00:41:10: zu trennen und sei es in der Haube, sei es im Kanalabschalter, sei es beim Gerät auf der

00:41:17: Maschine, dieser dritte Schritt fällt halt häufig schon etwas unter der Tischtennendiskussion. Ja,

00:41:24: das ist eigentlich ein guter Hinweis auch nochmal, weil es ist sehr häufig bei mir im Maschinenbau,

00:41:29: meistens sind die Maschinen komplett gekapselt, also vollkommen geschlossen, da ist dann natürlich

00:41:34: das Kompaktgerät sehr einfach auszulegen, wir haben den Ventilator mit inbegriffen, wir haben

00:41:38: den Abluftstrom berechnet, wir haben genau dann das gemacht, was du gerade beschrieben hast,

00:41:42: das wird erfasst, es wird abgeschieden und vor allem wird das Teilchen vom Abluftstrom getrennt,

00:41:48: damit es überhaupt abgeschieden werden kann und wir haben aber auch unwahrscheinlich viele Maschinen

00:41:53: noch am Markt, die teil-um-haus sind oder komplett offen sind und da höre ich von den Kunden auch

00:41:58: immer wieder, das funktioniert ja eh nicht und dann sage ich doch, das kann funktionieren, wir

00:42:03: werden da nie 100 Prozent erreichen, aber das kann funktionieren, wenn wir mit einem Anlagen

00:42:07: beziehungsweise mit einem Lüftungsbauer zusammenarbeiten, das muss berechnet werden,

00:42:11: weil dann kommt genau das, was du gerade gesagt hast, wenn das Wichtigste ist, aber das was

00:42:15: erfassen können, wir brauchen also eine Haube, die angepasst wird an die Maschine, wir brauchen

00:42:20: den richtigen Volumenstrom, damit wir das Teilchen auch abscheiden können und dann brauchen wir

00:42:25: unseren Abscheider und diese drei Komponenten, da brauchst du aber auch drei richtig ausgelegte

00:42:31: Berechnungen und deswegen, wenn wir an teil-um-haus der Maschinen gehen, immer nur mit dem Lüftungsbauer,

00:42:37: da haben wir auch zwei Partner, die dann für uns die Aufgabe eigentlich übernehmen, die richtige

00:42:42: Berechnung durchzuführen, damit das auch funktionieren wird. Ja Alexander und nochmal

00:42:48: Holger, bestätigst du oder sagst es ist nicht wahr, was ich jetzt sage, aber in der Küchentüftung ist

00:42:55: es doch ganz oft so, man redet über die Erfassung, die Haube muss breit genug sein, sie muss hoch

00:43:01: genug sein, das Erfassungsvolumen muss stimmen, dann muss noch die Luftmenge nach VDI oder

00:43:06: Europanorm richtig ausgelegt werden und dann Ende der Diskussion, dann haben wir unsere Küchentüftung.

00:43:12: Nein, haben wir noch nicht. Wir müssen uns auch über den Punkt drei Gedanken machen, reinigen wir es? Der Viterli hat es

00:43:19: vorher gesagt, haben wir überhaupt Aerosole oder haben wir verdampfte Flüssigkeit, dann reinigen wir gar

00:43:23: nichts. Dieser Punkt ist doch in der gewerblichen Küchenlüftung ganz oft kein Punkt. Absolut, da hast

00:43:29: du vollkommen recht, also es ist genau richtig, was du sagst und das Thema mit der Reinigung wird halt

00:43:34: vernachlässigt, weil es auch noch viele Leute oder viele Marktbegleiter von uns gibt, der Markt, die

00:43:39: halt da auch keinen allzu großen Wert drauf legen und irgendwelche Bauteile einsetzen, die sie zukaufen,

00:43:44: also wo man einfach, nicht wie bei uns, wo man sagt, das ist unsere Kernkompetenz, darin haben wir uns

00:43:50: spezialisiert, da forschen wir, da entwickeln wir, da entwickeln wir immer weiter, die kaufen einfach

00:43:54: was zu, was, ja, sagen wir mal, der Luft irgendwo ein Widerstand entgegensetzt, wo auch mit Sicherheit

00:43:59: irgendwas aus dem Luftstrom getrennt wird, aber keiner weiß, wie viel. Es gibt keine

00:44:04: verlässlichen Messdaten dafür, es können auch keine verlässlichen Nachweise geführt werden und wenn

00:44:10: das natürlich letztendlich vernachlässigt wird oder wenn das einfach nicht gut ausgelegt und geplant

00:44:14: wird, dann nützt mich ja fast die ganze Küchenlüftung nichts. Dann habe ich zwar das irgendwo aus der

00:44:19: Küche erstmal weggeschafft, aber die Probleme kommen ja dann, die haben wir ja eben ausgiebig

00:44:23: besprochen. Deswegen ist es halt extrem wichtig, dass man das Thema aufgreift und da höchsten Wert

00:44:29: drauf legt. Ein Küchenlüftungsverband behauptet sogar, dass es kaum geeignete Messverfahren gibt

00:44:34: um die Effizienz von einem Aerosolabschalter zu bestimmen. Absoluter Blödsinn. Wann immer ihr

00:44:41: den Podcast hört, wir werden Ende Februar 2026 ein Live-Webinar haben, da findet ihr dann die

00:44:50: Videoaufzeichnungen auch wieder auf unserem YouTube-TV-Kanal, auch da wird dann das Video

00:44:56: im Nachgang zu sehen sein. Und in dem Webinar Ende Februar 2026 werden wir online und live zeigen,

00:45:07: wie einfach, wie relativ einfach eine Aerosolmessung ist. Der Holger muss live eine Zigarre rauchen,

00:45:13: eine Partikelmessung machen. Da habe ich ihn dazu verdonnert. Aber Spaß beiseite. Wir haben

00:45:22: Aerosolgeräte und das ist ja auch wieder Gemeinsamkeit. Der Holger kann in der Küchenlüftung

00:45:28: eine Aerosolmessung machen. Der Alexander an der Werkzeugmaschine, wenn er vielleicht zum Abschluss

00:45:33: da noch ein Wort sagt, wie das geht. Klar, man muss sich die Messtechnik anschaffen. Da gibt es

00:45:39: mobile, einfache Geräte. Dann gibt es Labogeräte, die knapp in den sechsstelligen Bereich gehen. Aber

00:45:45: das muss man sich halt einmal als seriöser Hersteller anschaffen und dann kann man Aerosolabschalter

00:45:51: ganz easy messen und die Effizienz festlegen. Holger, Alexander, Vitali, wenn ihr da vielleicht

00:45:58: noch zum Abschluss ein Wort sagt, wie man da vor Ort eben kurz was messen kann oder aufnehmen

00:46:05: kann. Ja, klar, kein Thema. Du weißt selbst, wir haben das auch schon gemeinsam gemacht. Wir

00:46:10: betreuen ja eine aufstrebende Marke von einem Gastronomiekonzept aus Amerika. Ich will jetzt

00:46:21: keinen Namen nennen, aber jeder wird das schon mal irgendwo gesehen haben. Das sind so riesengroße

00:46:26: Holzblockhäuser. Die haben sich darauf spezialisiert, diesen American Style nach

00:46:30: Deutschland zu bringen. Und die tun Unmengen an Fleisch, Grillen, Braten, also haben sich auf

00:46:36: Steaks und so weiter und Burger spezialisiert. Und da haben wir ja sogenannte Pilotprojekte

00:46:42: gemacht am Anfang und haben, weil da Riesenmengen an Fett aufgetreten sind, wollten die einfach auch

00:46:47: mal Nachweis haben und wollten wissen, was kann denn die Technik, was kann denn die Rebentechnik,

00:46:51: können wir das in irgendeiner Form auch mal nachweisen. Und da sind wir ja hingegangen und

00:46:55: haben wirklich beim Prozess, also in der Hauptzeit, wo die wirklich voll losgelegt haben, haben wir

00:47:00: die Partikel gemessen, die vorm Abschalter im Strom waren, also praktisch in dem Thermikluftstrom,

00:47:06: der nach oben geht und dann der Erfassungsluftstrom ist, und was nach den Abschaltern, also in der

00:47:11: Haube noch an Partikeln drin war. Und das konnten wir ja eins zu eins super nachweisen, was die

00:47:17: Abschalter da rausgeholt haben und haben das auch über ein Messprotokoll aufgezeichnet und somit hat

00:47:21: der Kunde auch die Sicherheit gehabt, dass seine Hauben funktionieren und dass er sein Geld gut

00:47:27: angelegt hat und vor allen Dingen, dass seine Leute auch geschützt sind und sein Gebäude geschützt

00:47:31: ist und die Anlage als solches geschützt ist und er nicht Unmengen an Reinigungs- und Wartungskosten

00:47:37: da investieren muss. Also ich denke, was noch wichtig ist zu beachten bei so einer Partikelmessung,

00:47:44: dass wir da, also die meisten Partikelmessgeräte, das ist also die gängigsten, sag ich mal, die

00:47:50: einfachsten, dass man da die Menge messen kann an Partikel, aber nicht tatsächlich die Größen. Und

00:47:55: das ist wichtig, dass man das unterscheidet, dass gerade im Lebensmittelbereich oder in der

00:48:00: Küchenlüftung oder auch im Maschinenbaubereich, da sind ja auch die ganz, ganz feinen Partikel,

00:48:05: die sichtbar gemacht werden müssen. Das heißt, das Messequipment, das muss so ausgestattet sein,

00:48:12: dass es tatsächlich auch nicht nur die Menge, sondern auch die Größen ermittelt und das dann

00:48:18: auch dargestellt werden kann. Was bei so Messungen ja interessant ist, jetzt fällt mir gerade ein,

00:48:23: was der Holger sagt, wo wir da mal vor Ort in einem laufenden Kochbetrieb gemessen haben,

00:48:29: da kann man sogar das aufnehmen und feststellen, was Holger vorher erwähnt hat, dass man oft gar

00:48:35: keine Aerosole mehr hat, sondern verdampfte Flüssigkeit, also verdampftes Wasser, verdampftes

00:48:41: Öl. Ich weiß noch, wo wir über eine große Fritteuse in der Küche gemessen haben, die war

00:48:48: unheimlich heiß, also weit über 100 Grad heiß und da hat man über der Fritteuse null Aerosolpartikel

00:48:56: gemessen. Die Partikelzelle hat kaum was gemessen, da hat man eigentlich gedacht,

00:49:00: ja juhu, die Luft ist ja da relativ sauber und wenn man dann mit dem FID-Messgerät da misst,

00:49:07: kann man sogar feststellen, ob man und wie viel man an verdampften Öl in der Luft hat und dieses

00:49:14: FID-Gerät schlägt dann voll aus und da saugt man eben verdampftes Öl ab und das ist ja das,

00:49:20: was ihr vorher gesagt habt. So schließt sich vielleicht jetzt auch schön der Kreis in dem

00:49:25: Podcast, dann kommen wir halt wieder an nicht konzentrierende, sondern kondensierende Dämpfe

00:49:33: im Abluftkanal und da kommt dann wieder der Abluftkanalreiniger ins Spiel, den wir heute

00:49:38: besprochen haben, als mögliche Lösung neben Induktionssauben und was es sonst noch für

00:49:44: Einsätze gibt. Aber ja, so schließt sich der Kreis schön und mal wieder ein super toller und

00:49:51: interessanter Podcast. Meine Intention war eigentlich herausarbeiten der Unterschiede

00:49:57: zwischen Maschinenbau und Küchenlüftung und jetzt ist es gerade andersherum sich ausgegangen,

00:50:04: dass wir mehr und mehr Gemeinsamkeiten und vor allem ja die Potenzialen von unseren

00:50:08: Kanalabschreitern super beleuchtet haben. Deswegen hochinteressant und vielen Dank Alex,

00:50:15: Vitali und Holger. Gerne, ja gerne, danke auch. Das war die Luftpost-Podcast-Episode. Ich hoffe,

00:50:23: es waren spannende und hilfreiche Impulse für euch dabei. Wenn euch der Podcast gefällt,

00:50:29: freue ich mich über eine positive Bewertung und ein Abonnement. Bis bald und bis zur nächsten

00:50:34: Luftpost von Sven Rentschler.

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